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Toyota trotz viertem Platz nicht ganz glücklich

16. Juli 2006 - 17:49 Uhr

Obwohl Ralf Schumacher in Magny-Cours Vierter wurde, war man bei Toyota nicht restlos glücklich - Podium wäre möglich gewesen - Trulli ausgeschieden

Ralf Schumacher
Ralf Schumacher mischte an diesem Wochenende ganz weit vorne mit
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Dank der hervorragenden Performance der Bridgestone-Reifen wurde Toyota heute in Magny-Cours wieder mitten in die Weltspitze gespült: Ralf Schumacher beendete den Grand Prix von Frankreich trotz einer kleinen Panne als starker Vierter, während Jarno Trulli, der über weite Strecken vor seinem Teamkollegen lag, ausschied.

Trotz des guten Resultats war Teamchef Tsutomu Tomita nicht hundertprozentig glücklich: "Es ist schwierig, heute nicht enttäuscht zu sein, denn trotz des guten Resultats hätten beide Autos auf dem Podium sein können. Unsere Reifenwahl war sehr gut und dank der Konstanz der Reifen entschieden wir uns für eine Zweistoppstrategie, was goldrichtig war. Zusammen mit den Fortschritten am Auto führte das zu einem konkurrenzfähigen Wochenende. Von Anfang an lief alles gut, aber unterm Strich verpassten wir das Podium wegen einiger Standfestigkeitsprobleme", erklärte der Japaner.

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Wie immer: Schumacher im Glück, Trulli im Pech

"Wir müssen uns bei Jarno entschuldigen und Ralf gratulieren, denn er ist sehr gut gefahren."
Tsutomu Tomita

"Bei Ralf hatten wir beim Stopp ein Problem mit einer Radmutter, das zehn Sekunden kostete, während Jarno mit einem Bremsdefekt ausschied. Wir müssen uns bei Jarno entschuldigen und Ralf gratulieren, denn er ist sehr gut gefahren. Wir gehen in die richtige Richtung und werden die Weiterentwicklung vorantreiben. Unsere Pace wird von Rennen zu Rennen besser und wir hoffen immer noch auf unseren ersten Saisonsieg", fügte er an.

Schumacher fand, "dass wir zufrieden sein können. Schade, dass wir beim ersten Stopp dieses Problem mit der Radmutter hatten, denn sonst wären wir vielleicht auf das Podium gekommen. So etwas passiert aber nun einmal. Schade auch, dass Jarno Schwierigkeiten hatte, aber abgesehen davon war es ein gutes Wochenende. Schon seit dem Freitagstraining machte das Auto einen starken Eindruck", bilanzierte der Deutsche.

"Das Rennen war sehr gut für uns, denn das Auto war schnell und die Bridgestone-Reifen sehr konkurrenzfähig. Unsere Reifen hatten das ganze Wochenende hindurch einen Vorteil - und wir entschieden uns auch für die härtere Mischung, wodurch wir im Rennen auf eine Zweistoppstrategie setzen konnten. Unser Paket wird von Rennen zu Rennen besser, daher freue ich mich jetzt auf einen starken Rest der Saison", so Schumacher.

Trulli wieder einmal sehr enttäuscht

"Das Auto war schnell und die Bridgestone-Reifen waren großartig."
Jarno Trulli

Trulli war naturgemäß weniger erfreut: "Das war sehr schade, denn im ersten Stint lief es wirklich gut", seufzte der Italiener. "Das Auto war schnell und die Bridgestone-Reifen waren großartig. Weil ich auf zwei Stopps war, die Autos vor mir aber auf drei, war ich zuversichtlich, auf dem Podium landen zu können. Leider spürte ich nach dem ersten Stopp einen Leistungseinbruch des Motors. Danach wurde das Bremspedal immer länger, so dass es zu gefährlich gewesen wäre, im Rennen zu bleiben."

Und weiter: "Wieder einmal Pech, die Liste wird länger", meinte er weiter. "Ich hatte schon gute Rennen, aber mit den Punkten will es nicht recht klappen. Man kann dem Team nicht die Schuld geben, denn das gleiche Problem tritt nie zweimal auf. Unser Auto war hier großartig - trotz aller Schwierigkeiten. Wir sind im Aufwärtstrend. Schritt für Schritt kommen wir dem Licht am Ende des Tunnels näher."