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Toyota möchte Aufwärtstrend in Frankreich fortsetzen

07. Juli 2006 - 10:51 Uhr

Zwei Rennen in Folge konnte Toyota nun in die Punkte fahren, in Magny-Cours soll dieser Trend fortgesetzt werden

Jarno Trulli
Jarno Trulli hofft auf weitere Zähler im Frankreich-Grand-Prix
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In fünf von zehn Rennen konnte Toyota bisher in dieser Saison punkten, vor dem anstehenden Frankreich-Grand-Prix ist das sicher kein Grund für übertriebene Freude. Doch zwei der fünf Punktefahrten fanden in Montréal und Indianapolis statt, so dass vor allem Jarno Trulli auf weitere Zähler in Magny-Cours hofft. Ralf Schumacher hingegen möchte seine schon drei Rennen andauerte Ausfallserie endlich beenden.

"Nach unseren Besuchen in Montréal und Indianapolis, zwei Kurse, die nach wenig Abtrieb verlangen, markiert der Frankreich-Grand-Prix die Rückkehr zu höheren Abtriebswerten", erklärte Schumacher. "Aus fahrerischer Sicht gibt es in Magny-Cours nichts besonders Herausforderndes, aber der Asphalt ist extrem glatt. Das führt dazu, dass es für die Fahrer weit weniger buckelig ist, aber die Leistung der Strecke hängt auch stark vom Wetter und der Streckentemperatur ab."

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"Ich würde nicht sagen, dass es mein Lieblingsrennen des Jahres ist, aber die Anlagen sind gut und das Layout kann guten Rennsport bieten", fuhr er fort. "Hier hatte ich in den Vorjahren zudem auch Erfolg. Vor fünf Jahren fuhr ich meine erste Pole Position ein und 2003 habe ich hier auch gewonnen. Es ist aber schwer zu sagen, wie wir an diesem Wochenende abschneiden werden. Unser Auto war in den vergangenen Rennen schnell, also hoffen wir am Sonntag auf mehr."

Trulli freut sich auf französische Fans

Auch Trulli erinnert sich gern an seine Auftritte in Magny-Cours. "Ich habe gute Erinnerungen an Magny-Cours und besuche Frankreich immer gerne, denn durch meine Arbeit in französischen Teams spreche ich Französisch", so der Italiener. "Von daher habe ich auch eine gute Beziehung zu den französischen Fans und ich erwarte viel Unterstützung von den Tribünen."

"Magny-Cours macht in einem Formel-1-Auto Freude, denn es ist ein technischer Kurs, fast jede Kurvenvariante ist vorhanden", fuhr er fort. "Es gibt schnelle Kurve, aber auch Haarnadeln und auch einige schnelle Richtungswechsel in den Schikanen. Ein gutes Handling ist hier entscheidend, denn das Auto muss gut auf die verschiedenen Kurven reagieren. Die Streckenoberfläche gehört dabei zu den glattesten der Saison, wir können die Autos also tiefer als gewöhnlich fahren. Wir müssen hoffen, dass sich unsere verbesserte Pace erneut zeigt und wir ein weiteres gutes Ergebnis einfahren können."

"Keine Ablenkung" in Magny-Cours

Für den Chassis-Chef Pascal Vasselon steht das Heimrennen auf dem Programm. "Magny-Cours ist ein sehr ausgeglichener Kurs, der nach typischen Abtriebs- und Bremswerten verlangt", erklärte er. "Das Setup macht nur der hohe Randstein in der letzten Schikane kompliziert, das Auto kann dort abheben. Die Streckentemperaturen können zudem extrem werden, denn der Asphalt ist sehr dunkel und wärmt sich schon bei den ersten Sonnenstrahlen auf."

"Überholen ist aber sehr schwer, obschon es eine lange Gerade hin zur 'Adelaide'-Haarnadel gibt, aber die 'Estoril'-Kurve davor ist lang, die Autos und Reifen sind dort am Limit. Es fällt schwer, einem vorherfahrenden Auto dicht zu folgen", so der Franzose. "Magny-Cours wird in der Formel 1 oft verlacht, aber für mich gehört es in der Saison zu meinem Lieblingsplätzen, denn die Umgebung ist so entspannend. Auf dem Weg zur Strecke sieht man die ländliche Gegend und die Kühe auf den Feldern. Das trägt zur entspannten Atmosphäre bei. Für richtige Rennfans ist das toll, denn so gibt es keine Ablenkung."

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