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Suzuki: "Unser Team ist noch sehr klein"

01. Juli 2006 - 01:07 Uhr

Aguri Suzuki über das Debüt des neuen Autos auf dem Hockenheimring, die Formel 1 in den USA und die Zukunft von Franck Montagny

Aguri Suzuki
Aguri Suzuki muss Franck Montagny noch etwas vertrösten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Es gab viele Kommentare an den vergangenen Tagen über die Wichtigkeit eines Formel-1-Rennens in den USA. Wie wichtig ist für dich die USA für die Formel 1?"
Aguri Suzuki: "Nun, die Formel 1 ist ein weltweites Ereignis. Der Grand Prix in den Vereinigten Staaten ist sehr wichtig, im Vorjahr wie auch heute. Ich möchte weiter den Grand Prix hier sehen, zumal ich hier in der Nähe auch eine Basis habe. Viele meiner Angestellten kommen hierher. Aber im Vorjahr gab es eben diese Reifenprobleme. Ich hoffe daher, dass es in diesem Jahr ein guter Grand Prix wird."

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Frage: "Euer neues Auto, der SA06, soll nun beim Deutschland-Grand-Prix sein Debüt geben. Wird nur ein neuer Wagen zur Verfügung stehen? Wie viel werdet ihr zuvor testen?"
Suzuki: "Wenn ich ein neues Auto bringe, dann gibt es normalerweise zwei davon. Es war ja geplant, beim Frankreich-Grand-Prix zu debütieren. Aber uns gingen drei Wochen im Windkanal verloren, wir verloren eine Woche in unserem Zeitplan, daher wird es der Deutschland-Grand-Prix werden. Aber ich denke schon, dass zwei Autos zur Verfügung stehen werden."

Frage: "Wie viel ist am Auto neu?"
Suzuki: "Das ist schwierig zu sagen. Die Aerodynamik, die Aufhängungen - eigentlich alles."

Frage: "Auch das Chassis?"
Suzuki: "Ja, es ist ein Konzeptauto."

Frage: "Wie viel werdet ihr vorher testen?"
Suzuki: "Nun, unser Team ist ja noch sehr klein, bei uns arbeiten nur 120 Leute. Es ist schon schwierig, im ersten Jahr ein neues Auto zu bauen. Aber wir wollen vor dem Grand Prix zumindest zwei Testeinsätze haben."

Frage: "Franck Montagny weiß nicht, wie lange er noch im Cockpit sitzen wird. Ist er für das restliche Jahr bestätigt?"
Suzuki: "Sein eigentlicher Vertrag läuft mit diesem Rennen aus. Aber ich bin mit Franck sehr zufrieden, er gibt uns viele Informationen. Er hat ja auch sehr viel Erfahrung. Ich bin glücklich, wenn ich mit ihm weitermachen kann."

Frage: "Werden wir ihn also auch in Frankreich am Steuer sehen?"
Suzuki: "Das ist jetzt schwierig zu sagen. Aber ich bin sicher, dass das unsere Teamführung sehr gern sehen würde."