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Rosberg wünscht sich Trainer in der Formel 1

25. Juli 2006 - 09:55 Uhr

Der Williams-Pilot versteht nicht, warum er in den Junior-Serien trainiert wurde, es in der Formel 1 aber keine Coaches gibt

Nico Rosberg
Nico Rosberg hätte kein Problem damit, sich beraten zu lassen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ob im Tennis oder Golf, selbst die Spieler der Weltelite haben einen Trainer, der sich darum kümmert, seinen Schützling durch gezieltes Training noch besser zu machen. In der Formel 1 sind die Stars - abgesehen von einem Fitnesstrainer - auf sich gestellt. Dabei ist es in den Juniorserien noch üblich, dass Experten die Nachwuchstalente an die Hand nehmen und ihnen beibringen, wie man besser Auto fährt.

"Es ist doch interessant, dass dieses Problem in der Formel 1 noch viel schlimmer ist als in den Nachwuchsserien wie der Formel 3 und der GP2", so der 21-Jährige gegenüber dem 'F1Racing'-Magazin. "In diesen Serien geht man davon aus, dass die Fahrer am Lernen sind."

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"Ich würde sagen, dass sich in der GP2 das Team zu 60 Prozent darum bemüht, das Auto schneller zu machen, die anderen 40 Prozent verbringt es damit, den Fahrer zu trainieren. In der Formel 1 wird 100 Prozent der Zeit in das Auto investiert und null Prozent in das Training der Fahrer", so der Deutsche weiter.

Rosberg kann auch nicht die Meinung nachvollziehen, dass erfahrene Piloten kein Training mehr benötigen: "Das ist doch auch Blödsinn, oder? Es ist absolut ebenso wichtig, einen etablierten Grand-Prix-Sieger zu trainieren wie mich auch." Möglicherweise gebe es in der Formel 1 lediglich aus falschem Stolz keine Trainer, so Rosberg.

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