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Renault am Freitag weit zurück

28. Juli 2006 - 16:43 Uhr

Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella schafften es nicht einmal unter die besten Zehn, machen sich aber auch keine großen Sorgen

Fernando Alonso
Fernando Alonso war nicht schnell unterwegs, macht sich aber keine Sorgen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Sparsam war Renault am ersten Trainingstag schon immer, in Hockenheim aber verzichteten Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella sogar darauf, auf Zeitenjagd zu gehen. Der Weltmeister landete am Nachmittag nur auf Rang 15, Fisichella wurde Elfter. Sorgen macht man sich im Renault-Lager aber nicht.

"Dies war einer jener Tage, an denen es schwer fällt, unsere Pace in einen Vergleich zur Konkurrenz zu setzen", so Fisichella. "Von den Zeiten her liegen wir weit zurück, aber ich denke nicht, dass sich die Situation wirklich so darstellt. Auf meiner schnellen Runde geriet ich in Verkehr, aber die Balance des Autos war stabil und wir haben auch einen ersten Eindruck der Reifenleistung. Wir haben es heute wegen des Regens ein wenig anders gemacht, haben die gewohnten Ergebnisse aber erhalten. Alles sieht für morgen normal aus."

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Auch Alonso machte sich keine Sorgen. "Es ist nur eine kurze Runde und es schien, als würde heute viel Verkehr herrschen", erklärte er. "Alle meine schnelle Runden wurden etwas dadurch beeinflusst. Die Bedingungen waren auch schwierig, es war rutschig, die Strecke bot nur wenig Grip. Das Wichtigste aber ist zu erkennen, dass die heutigen Bedingungen anders waren als das, was wir am Rest des Wochenendes erwarten. Mein Hauptziel war es daher, mich an den Kurs zu gewöhnen und mich beim Setup nicht verwirren zu lassen. Das Handling des R26 ist normal, die Situation sieht in Ordnung aus."

"Die Bedingungen waren heute für die Fahrer nicht einfach", erklärte Chefingenieur Pat Symonds. "Selbst als der Regen in der Mittagszeit aufhörte, waren die Bedingungen unüblich. Aber Giancarlo und Fernando berichteten, dass das Handling der Autos normal sei. Wir haben auch eine erste Idee davon, wie die Michelin-Reifen funktionieren. Wir werden unsere Arbeit morgen fortsetzen."

"Auch wenn der Regen am Nachmittag bedeutete, dass wir unser Reifen- und Chassisprogramm leicht ändern mussten, hat sich auf der Motorenseite kaum etwas geändert", erklärte Motoreneinsatzchef Denis Chevrier. "Wie immer haben wir in beiden Freitagssitzungen Daten gesammelt und unsere Motoreneinstellungen überprüft. Wir konnten nützliche Informationen sammeln und werden diese nun analysieren, um die Einstellungen und die Getriebeübersetzungen anzupassen. Der RS26-Motor hat ohne Zwischenfälle funktioniert, wir hoffen, dass das so weitergeht."