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Motorenprobleme werfen Honda aus dem Rennen

16. Juli 2006 - 17:30 Uhr

Kein Aufwärtstrend bei Honda: Nach farblosen Darbietungen schieden Barrichello und Button in Magny-Cours aus - "Schwieriges Wochenende für uns"

Rubens Barrichello
Das Honda-Team fand auch in Magny-Cours nicht aus der Krise heraus...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach der teilweise recht ermutigenden Vorstellung in Indianapolis ging das Honda-Team zuversichtlich in den Grand Prix von Frankreich, doch die Seifenblase vom Aufwärtstrend platzte heute beim 35 Grad warmen Hitzerennen in Magny-Cours: Jenson Button und Rubens Barrichello schieden mit Motorenproblemen aus.

"Mit dem Paket, das wir an diesem Wochenende hatten", erklärte Button, "machten wir heute einen guten Job. Es lief definitiv besser als im Qualifying, denn ich war schon Elfter und holte auf Scott Speed vor mir auf. Ich denke, ich hätte ihn geknackt. Als ich dann auf die Gegengerade kam, spürte ich auf einmal einen Leistungsverlust, und beim Schalten ging die Leistung ganz flöten. Wir müssen jetzt die Daten anschauen, um das Problem genau zu lokalisieren."

"Wirklich frustrierend", fügte er an, denn wir hatten Probleme im ersten Stint, aber im zweiten und dritten lief es nach den Boxenstopps viel besser. Das Auto fühlte sich gut an und die Balance war auch da, aber es fehlt uns an Speed. Das kommt vom Motor und vom Abtrieb, denn diese beiden Dinge fehlen uns - genau wie auch Zuverlässigkeit. Das ist enorm frustrierend, zumal das ganze Team an diesem Wochenende so hart gearbeitet hat."

"Das ganze Wochenende lief nicht wie geplant."
Rubens Barrichello

Barrichello sah nur "viel Rauch", vermutet ebenfalls einen Motorschaden: "Wir hofften auf eine bessere Pace, aber das ganze Wochenende lief nicht wie geplant. Ich bin sehr traurig, glaube aber an dieses Team. Wir werden reagieren. Ich bin sehr konzentriert und motiviert und glaube, dass wir die Kurve kratzen können. Wir müssen jetzt auf dem Boden bleiben, die Motivation aufrechterhalten und hart an uns arbeiten", so der Brasilianer.

Von einem "schwierigen Wochenende" sprach Sportchef Gil de Ferran: "Rubens hatte früh einen Defekt, Jenson spät. Das müssen wir untersuchen. Jenson fightete nach seinem schlechten Startplatz und konnte einen guten Rhythmus gehen. Seine Strategie und seine Stopps waren sauber und er holte Positionen auf. Trotzdem sind wir natürlich enttäuscht nach diesem Wochenende, aber auch sehr entschlossen, das Blatt zu wenden", meinte er abschließend.