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Mosley unterstützt Freitagstestfahrten

20. Juli 2006 - 19:21 Uhr

Die Planungen für Formel-1-Wochenenden mit nur zwei Tagen und einem freien Testtag stoßen auch beim FIA-Präsidenten auf Gegenliebe

Max Mosley
Max Mosley kann sich mit den Freitagstestfahrten anfreunden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ab der kommenden Saison könnte es an den Freitagen der Rennwochenenden wieder zu allgemeinen Testfahrten kommen. Anders als beim Heathrow-Abkommen der Saison 2003 sollen jedoch alle Teams und alle Fahrer eingesetzt werden. Die bisherigen Freien Trainings würden ersatzlos gestrichen. Das Rennwochenende würde somit erst am Samstag richtig beginnen.

Der erste Schritt hin zu diesem neuen Wochenendformat wurde bereits vollzogen: Freitagstestfahrer, die jedem Team zur Verfügung stehen, das im Vorjahr nicht zu den besten Vier in der Herstellerwertung zählte, wird es 2007 nicht mehr geben. Die Pläne genießen zudem die Unterstützung von FIA-Präsident Max Mosley. Noch aber fehlt ein detaillierter Plan.

"Ein Argument, das dafür spricht, ist, dass die Autos an einem Freitag viel mehr fahren werden als momentan", so Mosley zu 'SpeedTV'. "Außerdem ist es für die Teams eine kostengünstigere Möglichkeit, um zu testen, denn sie sind ja ohnehin an der Strecke. Sie müssen nicht extra zu speziellen Kursen reisen, um testen zu können."

Bisher aber steht nur ein Grundfragment der Idee. "Die Regel müssen wir noch machen", erklärte der Engländer. "Eine Idee wäre, zwei eineinhalbstündige Sitzungen zu fahren, die nicht Teil des Grand-Prix-Wochenendes sind. Dort könnte dann getestet werden so viel sie wollen, man kann neue Teile testen. Aber es noch in einer frühen Phase, es gibt noch keine Übereinkunft, aber die Diskussionen laufen."

"Es gibt noch viele Details, die aussortiert werden müssen, es ist also zu früh, um anzunehmen, dass es ein fertiger Deal ist", fuhr Mosley fort. "Ich denke, dass die meisten Teams sich diesem Grundsatz angeschlossen haben, aber für die Details müssen wir noch nachdenken. Dabei müssen wir auch an die Veranstalter und die Streckenbesitzer denken."

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