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Montagny: "Man weiß ja nie"

25. Juli 2006 - 21:13 Uhr

Der Franzose sitzt ab dem Hockenheimring nicht mehr im Einsatzauto von Super Aguri, träumt aber weiter von einer Formel-1-Karriere

Franck Montagny
Franck Montagny möchte Frankreichs Farben wieder in Rennen vertreten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als die Formel 1 in Indianapolis gastierte, ging Franck Montagny noch davon aus, dass der US-Grand-Prix sein vorerst letztes Formel-1-Rennen sein würde, dabei stand sein Heimrennen in Frankreich vor der Tür. Doch nach der Enttäuschung, sein vermeintlich letztes Rennen schon in der ersten Kurve beendet zu haben, erhielt er auch für Magny-Cours die Zusage.

In Hockenheim aber muss er endgültig in das dritte Auto bei Super Aguri umsteigen, Sakon Yamamoto steigt in das Einsatzcockpit um. Doch Montagny hat eine weitere Formel-1-Karriere längst nicht abgeschrieben. Er klammert sich dabei an die ungeahnten Vorfälle in der Formel 1, die immer wieder Überraschungen bringen.

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"Es ist hart, ein Cockpit zu bekommen, aber man weiß ja nie", so der Franzose zu 'SpeedTV'. "Man schaue sich Pedro de la Rosa an. Er hat nie geglaubt, dass er noch eine Chance bekommt, nun sehe man sich an, wo er ist. Wenn man in der Formel 1 ist, dann gibt es immer eine Chance." Und noch ist er in der Formel 1. "Ich möchte auch nicht raus."

Das Rennen in Magny-Cours war dennoch schwierig. "Es war das Ende einer Geschichte, aber sicher auch der Beginn einer neuen", so Montagny. "Aber über das Rennen freue ich mich, denn unsere Pace war ganz in Ordnung. Ich denke, dass es mein bestes Rennen war". Er beendete das Rennen drei Runden zurück auf Rang 16.

Doch der Abgang als Einsatzfahrer änderte nicht seine Pläne. "Ich war einige Jahre Testfahrer, aber nun bin ich wegen der Rennen zurück in der Formel 1, es war schön, das zu machen", erklärte er. "Natürlich möchte ich bei einem besseren Team sein oder ein besseres Auto haben. Das ist normal für einen Rennfahrer." Derzeit hat er aber nur den Testfahrerposten bei Super Aguri inne. "Ja, das gehört mir, bis zum Ende der Saison. Ich weiß nicht, was dann passiert. Ich stehe in Kontakt mit einigen Teams."