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Michelin hofft auf noch heißere Temperaturen
Die erste Startreihe lag für die Michelin-Teams heute außer Reichweite, der Reifenhersteller hofft nun auf hohe Temperaturen und die Konstanz der Pneus
(Motorsport-Total.com) - Zwar konnten insgesamt sieben Piloten auf Michelin-Reifen in den letzten Abschnitt der Qualifikation einziehen, die erste Startreihe ging jedoch deutlich an die auf Bridgestone-Pneus rollenden Ferrari. Damit steht in dieser Saison erst zum dritten Mal kein Michelin-Pilot auf der Pole Position. Nach dem Qualifying deutete Renault, die ebenfalls keine Chance gegen Ferrari hatten, mit Giancarlo Fisichella auf Rang drei und Fernando Alonso auf Rang fünf jedoch bestes Michelin-Team waren, an, dass die Bridgestone-Pneus in Indianapolis offensichtlich besser funktionieren als die Michelin-Gummis.
Michelin-Formel-1-Direktor Nick Shorrock zog jedoch trotzdem eine recht zufriedene Bilanz: "Das war eine sehr intensive Qualifying-Session, mit einer Art Rennen zu Beginn des entscheidenden dritten Abschnitts", erklärte er. "Unsere Partnerteams haben sich für drei verschiedene Produkte für das morgige Rennen entschieden - einen Prime- und zwei Optionsreifen - und alle haben in Bezug auf die Konstanz bei Long-Runs eine gute Leistung gezeigt."
"Einige unserer Partner hatten heute mit ein wenig Untersteuern zu kämpfen, und wir müssen erst noch die gleiche gigantische Performance erreichen, die wir bei den Testfahrten zeigen konnten", sah jedoch auch Shorrock noch Verbesserungspotenzial. Dabei könnte Michelin jedoch das Wetter in die Hände spielen, denn für den morgigen Rennsonntag werden noch heißere Temperaturen erwartet: "Wir rechnen für das Rennen morgen mit noch heißerem Wetter, und das könnte eine optimale Plattform für unsere Reifen mit sich bringen", zeigte sich Shorrock abschließend zuversichtlich.









