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Mark Webber ist ratlos

02. Juli 2006 - 10:47 Uhr

Bridgestone brachte einen guten Reifen nach Indianapolis, doch Williams konnte davon bisher nicht profitieren - Gripmangel im Infield

Mark Webber
Mark Webber kann für das Rennen nur auf Schwächen der Konkurrenz hoffen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Allerorten vernahm man am Qualifyingsamstag in Indianapolis leise Kritik an Michelin. Es würde nach dem Fiasko des Vorjahres auch nicht überraschen, wenn die Franzosen einen Reifen in die USA gebracht hätten, der auf jeden Fall den besonderen Anforderungen der Strecke gewachsen wäre. Doch nicht alle Bridgestone-Teams konnten daraus einen Vorteil ziehen.

Dazu gehört auch Williams. Schon in Kanada verlief das Rennwochenende nicht gerade glücklich, immerhin aber qualifizierte sich Nico Rosberg gut und war auch im Rennen gut unterwegs, bis er mit Juan-Pablo Montoya aneinander geriet. In Indianapolis aber sind die dunkelblauen Boliden nirgends. Rosberg blieb schon im ersten Qualifyingteil hängen, Mark Webber musste sich mit Startplatz zwölf begnügen.

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"Wir haben im Moment einfach nicht genug Grip", so der Australier am Samstagnachmittag frustriert. Erklären konnte er das Phänomen aber nicht. "Die Pace der Ferrari ist sehr stark, daher weiß ich, dass es nicht unsere Reifen sind. Wir werden einfach etwas mehr an unserem Auto arbeiten." Große Hoffnungen hat er aber offenbar nicht.

"In Montréal war es auch schon so, das Rennen sieht also sehr hart aus", so Webbers nüchterne Einschätzung, der nur noch auf die Schwächen der Konkurrenz hoffen kann. "Manchmal sehen einige am Samstag phänomenal aus, am Sonntag dann aber nicht mehr." Zeit verlieren die Williams-Boliden vor allem in verwinkelten Infield.

"Dort war es schon das gesamte Wochenende nicht einfach für uns", erklärte der Australier. "Wir müssen die richtige Balance zwischen den Flügeleinstellungen, der Höchstgeschwindigkeit und dem allgemeinen Grip finden. Von den Flügeln her sollten wir richtig liegen, wir können nicht noch mehr Flügel mehr wegnehmen. Wir versuchen alles, um im Infield so gut wie möglich zu sein, aber momentan ist es für uns dort sehr hart."