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Magny-Cours: Kaum Fahrbetrieb im ersten Freien Training

14. Juli 2006 - 12:04 Uhr

Mit 60 wenig ereignisreichen Minuten begann das Rennwochenende in Frankreich - Bestzeit für Kubica - Schumacher und Heidfeld nicht gewertet

Frontflügel
Mit den aufsehenerregenden Zusatzflügen fuhr Robert Kubica zur Bestzeit
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 31 Grad herrschten am französischen Nationalfeiertag während des ersten Freien Trainings in Magny-Cours herrliche Bedingungen, aber nur wenig Fahrbetrieb: Lediglich 16 von insgesamt 29 Fahrern wurden in den ersten 60 Minuten dieses Wochenendes gewertet.

Bestzeit erreichte Robert Kubica in 1:16.794 Minuten, wobei der Pole mit 31 Runden auch der fleißigste Pilot war. Sein BMW Sauber F1.06 war mit von den Tests in Jerez de la Frontera bereits bekannten und äußerst abenteuerlichen "Doppeltürmen" an der Vorderachse und mit den von McLaren-Mercedes kopierten "Wikingerhörnern" ausgestattet und machte zunächst einen recht guten Eindruck.

Als einziger Konkurrent kam Anthony Davidson (Honda/+ 0,339/29 Runden) einigermaßen an Kubica heran, doch alle weiteren Verfolger hatten bereits deutlichen Rückstand: Jenson Button (Honda/+ 1,366/4 Runden), Ralf Schumacher (Toyota/+ 1,958/6 Runden), Adrian Sutil (MF1-Toyota/+ 1,983/32 Runden), Neel Jani (Toro-Rosso-Cosworth/+ 2,168/21 Runden), Alexander Wurz (Williams-Cosworth/+ 2,261/17 Runden) und Jacques Villeneuve (BMW Sauber F1 Team/+ 2,269/6 Runden) komplettierten die Top 8.

Die Zeiten hatten freilich keinerlei Aussagekraft, weil sich praktisch alle Favoriten die Session mehr oder weniger schenkten - die beiden Ferrari-Piloten, Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team), Rubens Barrichello (Honda) und Mark Webber (Williams-Cosworth) gingen nicht einmal für eine Installationsrunde auf die 4,411 Kilometer lange Strecke. Dafür war Nico Rosberg (10./Williams-Cosworth/+ 2,607/6 Runden) erstmals schon am Freitagmorgen unterwegs.

Nebenher gab es einige Zwischenfälle: Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) steckte im Verkehrsstau und kam verspätet im Fahrerlager an, während Wurz, Franck Montagny (14./+ 3,996/11 Runden), Sakon Yamamoto (16./beide Super-Aguri-Honda/+ 7,097/11 Runden), der später wegen eines technischen Defekts stehen blieb, und Jarno Trulli (12./Toyota/+ 3,012/7 Runden) mindestens einmal neben der Strecke gesehen wurden. Letzterer hatte offensichtlich mit Bremsproblemen zu kämpfen.

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