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Kein Glück für das BMW Sauber F1 Team

02. Juli 2006 - 21:32 Uhr

Nick Heidfelds Rennen endete nach wenigen Metern spektakulär in einem Überschlag, Jacques Villeneuve rollte mit Motorschaden aus

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld wurde Opfer des Gerangels in der ersten Kurve
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach einem guten Qualifying ging das BMW Sauber F1 Team beim Großen Preis der USA im Rennen leer aus. Nick Heidfeld lag nach dem Start in Indianapolis an siebter Stelle, als er in der ersten Kurve in eine Kollision verwickelt wurde. Der Deutsche überstand einen mehrfachen Überschlag unverletzt. Jacques Villeneuve fiel in der 24. Runde, ebenfalls an siebter Position fahrend, mit Motorschaden aus.

"Das Auto fühlte sich gut an, ich hatte viel Grip. Ich war ein bisschen schneller als die drei Autos vor mir", erklärte Villeneuve. "Von daher habe ich auf die Boxenstopps gewartet und wollte sehen, was dabei passiert. Der Motor ist einfach eingegangen. Es war das erste Rennen für dieses Triebwerk, irgendetwas muss wohl schief gegangen sein. Das ist sehr schade, wir hätten heute Punkte holen können."


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Heidfeld wurde die Chance genommen, in das Rennen eingreifen zu können. "Ich habe den Unfall unverletzt überstanden", so der Mönchengladbacher froh. "Ich weiß nicht genau, was passiert ist. Offenbar hat es vorher einen anderen Unfall gegeben. Mein Start war sehr gut. Ich hatte schon drei Plätze gutgemacht und war schon fast auf Höhe von Jacques. Dann war ich plötzlich in der Luft. Es ist ein Jammer. Wir waren hier wirklich stark."

"Auf ein starkes Qualifying folgte ein enttäuschendes Rennen", erklärte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Es sieht so aus, als ob Indianapolis speziell für BMW immer mit besonderer Dramatik verbunden ist. Nick wurde bereits in der ersten Kurve unverschuldet in eine Kollision verwickelt, die mit einem mehrfachen Überschlag endete. Zum Glück ist ihm nichts passiert. Bei Jacques gab es einen plötzlichen Motorschaden, dessen Ursache wir erst in München analysieren werden. In Magny-Cours müssen wir versuchen, verlorenen Boden gutzumachen."

"Es ist natürlich sehr schade, dass wir hier mit beiden Autos ausgefallen sind", so Willy Rampf, Technischer Direktor Chassis. "Nick hatte einen sehr guten Start, aber dann war sein Rennen leider schon in der ersten Kurve vorbei. Und auch Jacques lag zum Zeitpunkt seines Ausfalls an einer sehr guten Position, unsere Strategie hätte gepasst."