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Jenson Button ist überglücklich

30. Juli 2006 - 17:53 Uhr

Zwar kämpfte auch das Honda-Team mit Reifenproblemen und Rubens Barrichello schied aus, aber Jenson Button macht einen deutlichen Aufwärtstrend aus

Jenson Button Giancarlo Fisichella
Jenson Button und Giancarlo Fisichella lieferten sich einen kurzen Zweikampf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als Vierter schrammte Jenson Button beim Großen Preis von Deutschland nur knapp an einem Podiumsplatz vorbei und zeigte sich dementsprechend zufrieden, denn vor kurzem dümpelten die Japaner der Konkurrenz massiv hinterher: "Es ist ein schönes Gefühl, mit ihnen zu kämpfen, und beweist, dass wir einen ordentlichen Schritt nach vorne gemacht haben. Es liegt aber noch ein weiter Weg vor uns, was wir wissen."

Teamkollege Rubens Barrichello hingegen schied mit einem Motorschaden aus: "Das Rennen ist natürlich bis zum Ende nicht gelaufen", so Button, der ebenfalls zittern musste, ob sein japanisches Aggregat hält. "Viel wichtiger ist, dass wir nun wieder bei der Musik sind, wir haben sogar mit den Renault und McLaren gekämpft. Ich hatte ein wirklich gutes Rennen, auch wenn mir Monteiro beinahe die ganze Zeit über im Weg stand - das war unglaublich."

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Das Rennen des Brite verlief aber ebenfalls nicht problemlos: "Ich hatte mit den Reifen ein großes Problem, sie litten an starkem Graining und ich konnte Kimi Räikkönen einfach nicht halten. Wenn ich in die Bremsen ging, blockierte es entweder vorne oder hinten. Ich hatte einfach keine Bremsbalance. Im zweiten Rennabschnitt hatte ich jede Menge Übersteuern. Wir reduzierten aus diesem Grund vorne den Frontflügel, weswegen ich dadurch plötzlich jede Menge Untersteuern hatte. Ich hatte aber dennoch Graining und das Auto war im letzten Rennabschnitt wirklich sehr schwierig zu fahren. Ich musste aus diesem Grund in den letzten sechs Runden zurückstecken, denn es war wirklich sehr schwierig."

Button bleibt nichts anderes übrig, als vor Bridgestone den Hut zu ziehen: "Bridgestone hat bei den Reifen wirklich gute Arbeit geleistet, das konnte man hier sehen. Nicht nur Ferrari ist schnell, sondern alle Bridgestone-Teams. Das ist unglaublich, wenn man überlegt, dass sie vor einem Jahr noch überrundet worden sind. Das zeigt, welch gute Arbeit sie leisten. Nun müssen wir hart mit Michelin zusammen arbeiten und hoffen, dass wir wieder dort zurückkommen, wo Bridgestone im Moment ist.

In den vergangenen Rennen war die Leistung von Honda sehr inkonstant, deswegen gibt sich "JB" im Hinblick auf das kommende Rennen am nächsten Wochenende zurückhaltend: "Wir wissen nicht, was in Ungarn passieren wird. Es könnte ein sehr schwieriges Rennen werden. Wir hoffen, dass Michelin einen Reifen haben wird, der im Vergleich zu den Bridgestone konkurrenzfähig sein wird. Hier hatte Bridgestone den besseren Reifen. Ferrari hätte alle überrundet, wenn sie nicht zurückgesteckt hätten. Das ist enttäuschend, aber wir werden hoffentlich in Ungarn zurückschlagen."