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Honda versprüht keinen Optimismus
Vor dem elften Saisonrennen hält sich Hondas Sportlicher Direktor Gil de Ferran mit Vorhersagen zurück, man könnte nur auf sich selbst schauen
(Motorsport-Total.com) - Wenn man in den vergangenen Jahren kämpferische Aussagen und hoch gesteckte Ziele hören wollte, so ging man zu Honda. Nach dem bisher sehr harzigen Saisonverlauf hat sich dies jedoch verändert. Bei Honda möchte man die Ansprüche dann doch nicht zu hoch hängen, zu oft fiel man in diesem Jahr bereits auf die Nase.
"Die Zeit wird es zeigen", so der Sportliche Direktor Gil de Ferran gegenüber 'ITV' über die Erfolgsaussichten in Magny-Cours. "Ich meine, es ist ja gut optimistisch zu sein, das sorgt für die richtigen Rahmenbedingungen für ein Wochenende. Aber ich bin lange genug in diesem Spiel dabei, um keine Vorhersagen zu treffen. Letztlich wissen wir nicht, wir stark sich unsere Konkurrenten verbessert haben. Das werden wir erst am Sonntag wissen."

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Die Fortschritte seien aber auch bei Honda nicht übersehbar. "Wir wissen nur, dass wir einige Verbesserungen gemacht haben", fuhr der Brasilianer fort. "Aber unsere Ziele verändern sich ständig, daher können wir uns nur selbst als Referenz heranziehen." Von nun aber soll es stärker vorangehen, denn in Brackley wurde jüngst der zweite Windkanal des Teams eingeweiht. Dessen Fertigstellung habe das Team aber nicht abgelenkt.
"Wir haben es geschafft, das Projekt so zu strukturieren, dass es das Tagesgeschehen nicht beeinflusst hat", so de Ferran. "Das Team, welches den Windkanal aufbaute, war völlig eigenständig. Aber noch ist es sehr früh, hoffentlich kommen durch den Windkanal aber bessere Ergebnisse. Es wird unsere Leistung später in der Saison noch positiv beeinflussen."









