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Fünf Fragen an DTM-Fahrer Mathias Lauda

25. Juli 2006 - 12:45 Uhr

Mathias Lauda sprach mit F1Total.com über seine erste Saison in der DTM, den Leistungsdruck und über das Saisonhighlight am Norisring

Mathias Lauda
DTM-Neuling Mathias Lauda hatte im Rennen am Norisring Pech
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mathias Lauda steht in der DTM unter besonderer Beobachtung - sein Name verpflichtet. Der 25-Jährige bestreitet seine Premierensaison in der populären Tourenwagenserie wie seine Markenkollegin Susie Stoddart in einer AMG Mercedes C-Klasse aus dem Jahr 2004. Im Rennen am Norisring musste Lauda nach fünf Runden aufgeben. Er wurde von hinten getroffen, rutschte in die Mauer und verlor den Heckflügel. Damit war sein Auto unfahrbar. Doch im Qualifying zeigte er mit dem 15. Platz eine gute Leistung und war damit insgesamt bester Fahrer in einem 2004er Auto.

Frage: "Mathias, dir haben dieses Mal nur 24 Tausendstelsekunden gefehlt, um in den zweiten Qualifyingabschnitt zu kommen. Du bist zum ersten Mal auf dem Norisring gefahren. Ist dir die Strecke entgegengekommen?"
Mathias Lauda: "Ich fühle mich mit dem Wagen als auch in der DTM generell sehr wohl. Vom ersten Rennen an war es mein Ziel, mich von Rennen zu Rennen zu steigern. Und ich bin auf dem besten Weg dahin. Das gute Ergebnis im Qualifying hier auf dem Norisring war eine Steigerung und lag nicht unbedingt an der Strecke."

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Frage: "Hat ein Stadtrennen wie das am Norisring besonderes Flair?"
Lauda: "Ja, auf jeden Fall. Das ist etwas ganz spezielles, vor vollen Tribünen zu fahren. Das ist schon toll."

Frage: "Wer macht dir den meisten Druck?"
Lauda: "Ich selber mache mir den meisten Druck. Aber es ist mein erstes Jahr in der DTM und ich fahre kein neues Auto. Deswegen muss man sich eigentlich nicht so viel Druck machen. Ich sehe das erste Jahr mehr als ein Lehrjahr an. Ich bin bisher sehr zufrieden. Ich war außer beim Saisonauftakt in Hockenheim immer der Bestplatzierte in einer AMG Mercedes C-Klasse aus dem Jahr 2004."

Frage: "Herrscht ein großer Konkurrenzkampf zwischen dir und deinen Teamkollegen Jean Alesi und Alexandros Margaritis?"
Lauda: "Nein, eigentlich nicht. Die beiden fahren mit den 2005er-Autos schon schneller wie ich. Ich wäre natürlich froh, wenn ich mal schneller als einer meiner Teamkollegen wäre. Ich gebe mein Bestes und werde hart daran arbeiten. Nur ist das ist nicht so einfach. Erstens haben die beiden mehr Erfahrung als ich und eben ein neueres Auto. Vielleicht schaffe ich es trotzdem mal."

Frage: "Wie sieht ein typischer Ablauf an einem Rennwochenende für dich aus?"
Lauda: "Ich komme entweder am Mittwochabend oder am Donnerstagmorgen an. Donnerstags ungefähr ab 13:00 Uhr bin ich an der Strecke und gehe mit meinem Ingenieur den Kurs ab. Anschließend haben wir ein Meeting mit allen Fahrern und Ingenieuren. In diesem Meeting gehen wir die Pläne für das Wochenende durch. Am Donnerstag ist es aber meistens ruhig. Ich esse dann noch mit allen Teammitgliedern von Mercedes-Benz zu Abend und gehe früh ins Bett. Am Freitag, Samstag und Sonntag habe ich neben den Tests, dem Qualifying und dem Rennen einige PR- und Marketing-Termine. Das steigert sich. Nach dem Rennen gehe ich das ganze Wochenende mit meinen Ingenieuren durch und habe anschließend meistens noch mehrere Interviews. Am Sonntag ist meine Heimreise abhängig davon, wann mein Flug nach Barcelona geht. Oft bleibe ich auch bis Montag."