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Enttäuschung im BMW Sauber F1 Team
Wunder haben Jacques Villeneuve und Nick Heidfeld im Qualifying nicht erwartet, die Ränge 14 und 16 aber sind enttäuschend
(Motorsport-Total.com) - Der Große Preis von Deutschland wird ein hartes Stück Arbeit für die BMW Sauber F1 Team Piloten. Jacques Villeneuve belegte im Qualifying Rang 14, Nick Heidfeld kam vor dem zweiten Heimrennen des Teams nur auf Platz 16. Zwar erwarteten beide schon vor der Qualifikation keine Wunder, die letztlich erfahrene Langsamkeit überraschte dann aber doch.
"Wir wussten, dass wir nicht besonders schnell sein würden, aber dieses Ergebnis ist enttäuschend, weil meine Runde fehlerfrei war", so Villeneuve. "Die Balance meines Autos war gut, die Abstimmung war gut, aber ich konnte einfach nicht schneller fahren. Wir haben das Auto seit gestern erheblich verbessert. Wie auch immer: Wir müssen definitiv weiter am Motor und am Chassis arbeiten."
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Auch Heidfeld zeigte sich enttäuscht. "Ich hatte mir zwar etwas mehr erhofft, aber heute nicht damit gerechnet, dass wir ins Top-Ten-Qualifying kommen", so der Mönchengladbacher. "Wir sind momentan einfach nicht schnell genug, gleichzeitig ist Bridgestone stärker geworden. Mein Auto hat leicht übersteuert, war aber ansonsten in Ordnung. Ich hatte festgestellt, dass die Reifen hier auf ihrer zweiten Runde besser funktionieren. Deshalb bin ich in meinen jeweils ersten Runden nicht ans Limit gegangen, sondern erst in der zweiten."
"Das Qualifying hat den Eindruck des heutigen Trainings bestätigt: Wir sind hier nicht schnell genug", resümierte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Offensichtlich haben uns die Restriktionen in der Aerodynamik zurückgeworfen. Wir müssen die Entwicklung in diesem Bereich mit Hochdruck weitertreiben. Zunächst aber gilt die Konzentration dem Rennen. Wir haben die Möglichkeit, die Rennstrategie bzw. die Kraftstoffmenge, mit der wir ins Rennen gehen, anzupassen."
Willy Rampf, Technischer Direktor: "Natürlich sind wir über dieses Resultat enttäuscht, aber ganz überraschend kam das nach dem freien Training von heute Morgen nicht. Mit dieser Ausgangslage wird es kein einfaches Rennen. Wir müssen nun versuchen, mit einer optimalen Strategie und hoffentlich guten Starts das Optimum aus unseren Möglichkeiten herauszuholen."









