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Briatore will noch nicht vom Ferrari-Comeback sprechen

31. Juli 2006 - 16:03 Uhr

Der Renault-Teamchef sieht im Rennen auf dem Hockenheimring keine Katastrophe, macht bei Renault und Michelin aber Handlungsbedarf aus

Flavio Briatore
Flavio Briatore hat die Weltmeisterschaft noch lange nicht abgeschrieben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Renault-Team hat auf dem Hockenheimring das bisher schlechteste Ergebnis der Saison hinnehmen müssen, obwohl beide Autos die Zielflagge sahen. Zu den lediglich sieben WM-Punkten kam zum einen die Erkenntnis, dass man lediglich das drittstärkste Michelin-Team war und keine einzige Führungsrunde absolvieren konnte - ebenfalls zum ersten Mal in dieser Saison.

Doch Renault-Teamchef Flavio Briatore warnt davor, das Weltmeisterteam schon abzuschreiben: "Jedes Mal, wenn du nicht gewinnst und nicht die maximale Punktezahl holst, ist das irritierend", wird der Italiener von der 'Gazzetta dello Sport' zitiert. "Wir haben jedoch sieben Punkte geholt, nach den ersten Boxenstopps dachten wir, dass wir nicht einmal einen holen können."

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Nun sei es wichtig, ruhig zu bleiben und die Gründe zu analysieren, warum es derzeit für den französischen Rennstall nicht nach Wunsch läuft: "Aber es sind noch viele Rennen. Jeder konnte sogar im Fernsehen die Reifen sehen. Nun müssen sicherlich sowohl wir als auch Michelin mehr arbeiten."

"Lasst uns abwarten, bevor wir von einem Ferrari-Comeback sprechen. Sie haben demonstriert, dass sie nun solide bei der Musik sind, lasst uns einmal abwarten, ob sie diesen Trend aufrechterhalten können", so der 56-Jährige. "Im vergangenen Jahr sah es so aus, als könne McLaren die Konstrukteurs-Meisterschaft gewinnen, stattdessen haben wir den Titel geholt."