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Alonso: "Müssen einen Podestplatz anstreben"

29. Juli 2006 - 19:00 Uhr

Nach Startplatz sieben und bisher ernüchternden Rundenzeiten setzt sich der Weltmeister für das Rennen in Hockenheim große Ziele

Fernando Alonso
Weltemeister Fernando Alonso hat ein wenig seine Zuversicht verloren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso visierte nach den schon nicht perfekt gelaufenen Freitagstrainings noch einen Startplatz unter den ersten Vier an. Am Samstagnachmittag aber verfehlte er auch dieses Ziel klar und deutlich. Lediglich als Siebter wird er in das Rennen starten. Nun gab der Weltmeister sein Ziel für das Rennen aus: ein Podestplatz. So verliere er nicht sehr viele Punkte auf Michael Schumacher. Dass er Ferrari irgendwie besiegen kann, davon träumt er nicht mehr.

"Es wird sehr schwierig werden, morgen auf das Podest zu fahren, doch genau das müssen wir morgen erreichen", so Alonso. Dass man nicht um die Pole Position gefahren ist, sei keineswegs überraschend gekommen. Doch Platz sieben ist schlechter als die angepeilte Marke. "Wir hatten auf mehr gehofft. Aber nun sind wir Siebter. Nun müssen wir sehen, was wir von dort aus erreichen können. Wir müssen die Positionen zurückerkämpfen, die wir heute verloren haben."

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Giancarlo Fisichella steht zwei Plätze vor ihm, dabei sei sein Auto gar nicht groß unterschiedlich. "Die Flügeleinstellungen sind anders, aber das ist nicht Großes", fuhr der Spanier fort, der sich weiter Mut macht. "Das Rennen ist morgen, heute war die Qualifikation, aber die Punkte werden erst morgen vergeben."

"Es stehen sechs Autos vor mir und ich werde versuchen, sie alle sechs zu schlagen", kündigte Alonso keine Zurückhaltung an. "Da ist es mir auch egal, ob sie blau und gelb sind. Aber ich hoffe natürlich, dass ein Kampf mit meinem Teamkollegen einfacher sein wird." Gleichzeitig rechnet er damit, dass der Versuch, ganz nach vorn zu fahren, jäh gestoppt wird.

"Es wird sehr schwierig sein, Ferrari zu erreichen, eigentlich sogar unmöglich", erklärte er. Dabei sah er bei einem Anblick eines Ferraris schon im Qualifying rot. Michael Schumacher scherte knapp vor ihm wieder in die Boxengasse ein, worüber sich Alonso zunächst mit der drohenden Faust, später auch verbal Luft verschaffte.

"Ich hatte fast einen Unfall", zitiert ihn 'AFP'. "Ich war in der Boxengasse und er zog direkt vor mir heraus. Er verließ die Box ohne zu schauen. Ich denke, dass sich die Rennkommissare das anschauen werden. Wenn man aber die Boxengasse entlang fährt, dann hat man Vorfahrt. Er hat das nicht respektiert."