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Williams mit schweren Autos unterwegs

30. Juni 2006 - 22:58 Uhr

Bei Williams stand die Arbeit am Rennsetup und den Reifen im Vordergrund - schnelle Rundenzeiten waren nicht beabsichtigt

Alexander Wurz
Auch Alexander Wurz musste sich dem Testprogramm unterordnen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Williams-Cosworth arbeite am Freitag in Indianapolis ausschließlich an der Rennabstimmung für den Großen Preis der USA am Sonntag. Selbst Freitagstestfahrer Alexander Wurz war es nicht vergönnt, eine schnelle Runde mit wenig Benzin und neuen Reifen zu fahren. Vielmehr stand Abstimmungsarbeit mit volleren Tanks auf dem Programm. Mit den Ergebnissen war man dann auch recht zufrieden.

"Ich durchlief unser volles Programm und ich denke, ich habe alles erreicht, was wir wollten", so Wurz (19.). "Wenn man sich unser Programm ansieht, dann ist ziemlich klar, was wir gemacht haben. Ich bin mit den Fortschritten bei der Rennvorbereitung an sich zufrieden. Wenn man sieht, wir unsere Reifen auf dieser Strecke arbeiten, könnten wir für das Rennen in einer guten Position sein."

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Bestplatzierter Williams-Pilot war Mark Webber als Zwölfter. "Die Session war ok, aber wir müssen natürlich alles in der Nacht noch einmal durchgehen", so der Australier. "Ich habe nicht darauf geachtet, was die anderen gemacht haben. Die Balance ist gar nicht so schlecht, aber wir müssen noch etwas Grip finden. Wir werden uns dem später widmen. Das Programm verlief ohne Zwischenfälle, Alex hat seinen Teil dazu beigetragen, ebenso wie wir Rennfahrer. Kein schlechter Tag für uns."

Für Nico Rosberg (24.) wiederum stand das Lernen der Piste im Vordergrund. "Das war mein Hauptziel heute und das funktionierte sehr gut", erklärte er. "Wir haben im Laufe der Session einige Änderungen gemacht, die in die richtige Richtung gingen und das Auto verbesserten. Das Befahren der Überhöhung ist interessant, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich Spaß daran hätte, eine Runde im Oval zu fahren."

"Wir hatten einen wirklich produktiven Tag, was das Setup und die Reifenwahl für Sonntag angeht", so der Technische Direktor Sam Michael. "Am Auto von Alex arbeiteten wir am Setup, fuhren Longruns und stellten sicher, dass die Reifen für das Rennen gut genug sind. Nun wird Bridgestone die Reifen überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Schäden aufgetreten sind. Die normalen Systeme - Kühlung, Bremsen, etc. - funktionieren gut. Nun werden wir am Qualifyingsetup für morgen arbeiten."

Bei Cosworth gab es eine Planänderung. Rosberg sollte eigentlich mit dem Motor aus Kanada fahren, doch bei der Kollision mit Juan-Pablo Montoya wurde auch das Triebwerk beschädigt. "Wir fanden bei der Überprüfung Schäden, die von Rennunfall stammen können", so Cosworth-Chefingenieur Sean O'Mahony. "Wir haben daher entscheiden, den Motor vor dem Wochenende zu wechseln. Mit den neuen Motoren gab es heute keine Probleme."