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Webber: Kein Vorteil mehr durch Cosworth-Motoren
Zu Saisonbeginn galt das Cosworth-V8-Aggregat als stärkster Motor im Feld, Williams-Pilot Mark Webber glaubt jedoch, dass die Konkurrenz aufgeholt hat
(Motorsport-Total.com) - Zu Saisonbeginn spekulierte die Formel-1-Welt heftig, welcher Motorenhersteller den Umstieg auf V8-Motoren am besten gemeistert haben würde. Dabei überraschte Cosworth als einzig verbliebene private Motorenschmiede die Konkurrenz mit einem starken Triebwerk, das in den ersten Rennen als Messlatte in Bezug auf Leistung und Drehzahl galt. Dieser Vorsprung ist laut Williams-Pilot Mark Webber inzwischen jedoch nicht mehr vorhanden.
"Zu Beginn des Jahres hatten wir den besten Motor im Feld, da habe ich keine Zweifel", wird der Australier von 'autosport.com' zitiert. Doch von Beginn an haderten die Williams-Piloten mit der mangelnden Zuverlässigkeit der Aggregate, die Webber und Teamkollege Nico Rosberg einerseits immer wieder Ausfälle bescherte, andererseits die Fahrzeit in den freien Trainings stark einschränkte.
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Entwicklung war absehbar
Webber ist der Meinung, dass auch der Leistungsvorteil, den man zu Saisonbeginn noch hatte, inzwischen von der Konkurrenz aufgeholt wurde: "Wir haben jetzt einen Motor, der denen unserer Konkurrenten gleichwertig ist, würde ich sagen. Zu Beginn des Jahres hatten wir dadurch einen großen Vorteil, deshalb konnten wir stark in die Saison starten", erinnerte sich der 29-Jährige. "Wir hatten aber auch eine Strafe wegen dem Motor und einige Defekte in den Rennen."
Dabei war auch der Verlust des Leistungsvorteils für Webber abzusehen: "Es ist für Cosworth nicht möglich, diese Stärke bei den Entwicklungen und dem vorhandenen Budget gegenüber Honda, Renault oder Mercedes aufrechtzuerhalten", erklärte er. "Aber sie haben einige sehr clevere Leute, und sie haben den Kampf sogar wirklich gut offen gehalten."
Dennoch galt es seit der Bekanntgabe der Trennung von BMW als offenes Geheimnis, dass Teamchef Frank Williams wieder ein Bündnis mit einem großen Hersteller anstreben würde. Infolgedessen gilt es inzwischen als sicher, dass die britische Truppe in der kommenden Saison mit Toyota-Triebwerken an den Start gehen wird.










