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Vielseitiger Abschlusstag für Williams in Monza

15. Juni 2006 - 20:25 Uhr

Mark Webber und Nico Rosberg gehörten am letzten Testtag in Monza nicht zu den Schnellsten, absolvierten aber ein umfangreiches Programm

Mark Webber
Mark Webber erzielte heute in Monza die sechstschnellste Zeit des Schlusstages
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Williams-Team freute sich heute über die Nachricht, dass die FIA ab sofort flexible Heckflügel mit starren Abstandshaltern unterbinden will, weil der FW28 laut Expertenmeinungen eines jener Autos ist, welches am ehesten dem Geist des Reglements entspricht - und somit im Bereich Flexibilität gegenüber dem Parademodell 248 F1 von Ferrari Nachteile hat.

Auf der Strecke waren die Stammpiloten Mark Webber (6./+ 1,023/85 Runden) und Nico Rosberg (9./+ 1,257/79 Runden) für Williams im Einsatz, wobei natürlich die Vorbereitungen auf das bevorstehende Rennen in Montréal im Vordergrund standen. Allerdings erhärtete sich diese Woche aufgrund der eher bescheidenen Rundenzeiten die Tendenz, dass das britische Team - trotz des starken Cosworth-Motors - auf Hochgeschwindigkeitsstrecken nicht so konkurrenzfähig ist wie zuletzt in Monaco.

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"Mark setzte die Tests mit neuen Getriebeteilen fort und probierte auch einige alternative Bremsmaterialien aus", erklärte Mike Condliffe, der Leiter des Testteams. "Gegen Ende des Tages führte er dann auch noch eine Evaluierung der Reifenmischungen für den Grand Prix von Kanada durch. Nico hatte einen vielseitigen Test mit Arbeiten am Setup, an der Motorenentwicklung und mit Mischungs- und Konstruktionsversuchen für Bridgestone."

Für Cosworth bilanzierte Simon Corbyn, leitender Motoreningenieur vor Ort: "Monza ist eine der schwierigsten Strecken für Formel-1-Motoren, aber wir fuhren diesmal zwei Series-4-Rennmotoren weit über ihre normale Lebensdauer für zwei Grand-Prix-Wochenenden hinaus. Außerdem testeten wir zum ersten Mal einen Series-5-Entwicklungsmotor. Die Resultate von Monza werden wir nun analysieren, um den Motorenplan für die nächsten zwei Rennen festzulegen", so der Brite.