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USA-Auftakt: Davidson Schnellster, Schumacher im Kies

30. Juni 2006 - 18:10 Uhr

Anthony Davidson fuhr in einem eher ruhigen ersten Freien Training in Indianapolis Bestzeit - Schumacher nach Dreher im Kiesbett gestrandet

Anthony Davidson
Anthony Davidson erzielte im ersten Training souverän die schnellste Zeit
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bis zu 30 Grad Luft-, 46 Grad Asphalttemperatur und strahlend sonnige Bedingungen herrschten zum Trainingsauftakt beim Grand Prix der USA. In den ersten 60 Minuten in Indianapolis gab es nicht allzu viel Fahrbetrieb, zum Schluss passierte aber einen Paukenschlag: Michael Schumacher (Ferrari) drehte sich von der Strecke und blieb im Kies stecken.

Der Deutsche erzielte zwar mit seiner einzigen fliegenden Runde bei 0,375 Sekunden Rückstand den zweiten Platz, doch aufgrund seines Fahrfehlers in der vierten Kurve konnte er nicht allzu viele Daten sammeln. Übrigens hatte er sich bis zu seinem ersten Run dem Fußballspiel zwischen Deutschland und Argentinien gewidmet, welches fast überall im Fahrerlager live übertragen und von den meisten Piloten gespannt verfolgt wurde.

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Die Bestzeit ging an Honda-Testpilot Anthony Davidson (1:12.083/27 Runden), der einen soliden Job machte und Schumacher, Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team/+ 0,925/31 Runden) sowie seine beiden Teamkollegen Rubens Barrichello (+ 1,007/5 Runden) und Jenson Button (+ 1,106/6 Runden) hinter sich ließ. Honda machte damit in der ersten Stunde auf der 4,192 Kilometer langen Strecke einen stärkeren Eindruck als zuletzt.

Die beiden Schweizer Neel Jani (Toro-Rosso-Cosworth/+ 1,627/24 Runden) und Giorgio Mondini (MF1-Toyota/+ 2,571/33 Runden) sicherten sich die soliden Positionen sechs und sieben, was jedoch nicht allzu viel zu bedeuten hat, weil insgesamt nur 16 von 29 Fahrern mit einer Zeit gewerteten wurden - die meisten davon lediglich sporadisch. Felipe Massa (Ferrari) sowie die beiden Williams-Piloten gingen nicht einmal für eine Installationsrunde hinaus.

Zwischenfälle gab es, wenn auch nicht in Hülle und Fülle: Schon nach fünf Minuten blieb Lokalmatador Scott Speed (Toro-Rosso-Cosworth) am Boxenausgang stehen, Takuma Sato verlor einen Windabweiser seines Super-Aguri-Honda, Christijan Albers und Tiago Monteiro (beide MF1-Toyota) suchten die Botanik auf und Robert Doornbos (Red-Bull-Ferrari) leistete sich ebenfalls einen Ausritt. Bester Topspeed: Franck Montagny (Super-Aguri-Honda) mit 326 km/h.

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