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Toro Rosso ist zuversichtlich

23. Juni 2006 - 22:58 Uhr

Die Plätze 8, 20 und 25 sind für Toro Rosso zwar keine sensationellen Ergebnisse, doch das Team rechnet sich für Samstag gute Chancen aus

Vitantonio Liuzzi
Vitantonio Liuzzi lernte den 'Circuit Gilles Villeneuve' schnell kennen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Alle Fahrer des Toro Rosso-Teams sind mit ihren Eindrücken aus den ersten beiden Freien Trainings zufrieden und sehen dem morgigen Tag positiv entgegen. Dazu gehört auch Toro Rosso-Fahrer Vitantonio Liuzzi, der seine Premiere auf dem 'Circuit Gilles Villeneuve' feierte.

Neue Strecke für Liuzzi

"Ich lerne die Strecke recht schnell."
Vitantonio Liuzzi

"Ich habe den Morgen damit verbracht, die Strecke kennenzulernen, da ich vorher noch nie hier gefahren bin. Die Strecke war sehr dreckig, daher habe ich nur ein paar Runden gedreht, um ein Gefühl für das Auto zu bekommen", sagte der Italiener.

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Doch die Übung macht den Meister. Liuzzi konnte sich von seinem neunten Platz im ersten Freien Training auf den achten Rang im zweiten Freien Training verbessern. Der 24-Jährige erklärte: "Wir haben für die zweite Session einige Veränderungen vorgenommen und ich denke, wir haben uns fortlaufend in die richtige Richtung verbessert. Ich lerne die Strecke recht schnell, aber ich denke, dass ich mich morgen noch verbessern kann und mehr aus dem Auto herausholen kann. Wir scheinen sehr konkurrenzfähig zu sein und das Auto war sehr gut, obwohl wir hier aufgrund des V10 immer noch um die Top Speed ringen."

Speed gibt sich optimistisch

"Ich denke, wir könnten überraschenderweise konkurrenzfähig sein."
Scott Speed

Auch sein Teamkollege Scott Speed macht sich Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis bei neunten Lauf der Formel-1-WM 2006. "Wir hatten einen guten Test in Monza und wir dachten uns, dass wir hier ein gutes Ergebnis erzielen können. Ich denke, wir könnten überraschenderweise konkurrenzfähig sein", sagte der Amerikaner.

Der 23-Jährige ist der Meinung, dass der STR-01 die Eigenheiten dieser 4,361 Kilometer langen Strecke gut meistern kann. "Ich hatte einen langen Durchgang am Ende der zweiten Session, deshalb sagt die Rundenzeit nicht viel aus. Wie erwartet, wird die Strecke hier im Laufe des Tages besser. Um die Bremsen machen wir uns keine Sorgen: mit der geminderten Leistung ist dieses Thema weniger von Bedeutung als es war", meinte Speed und fuhr fort: "Die Balance des Autos ist ziemlich gut. Diese Strecke fordert einen Kompromiss zwischen Top Speed und Stabilität. Das Auto ist hier sehr lebhaft, rutscht und du musst über die Randsteine fahren. Unser Auto macht das momentan alles ganz gut mit."

Testfahrer Neel Jani konnte sich ebenfalls nicht beklagen und hatte einen relativ ruhigen Freitag: "Der Morgen lief sehr gut. Ich bin die ganze Zeit mit einem Reifensatz gefahren. Ich denke, wir haben einige nützliche Verbesserungen gemacht und am Nachmittag habe ich den üblichen längeren Turn absolviert", berichtete der Schweizer. "Ich war etwas unglücklich darüber, dass ich auf zwei meiner schnellsten Runden Verkehr hatte. Aber das Wichtigste ist, dass wir gute Reifenvergleichswerte haben. An einer Stelle hatte ich ein Reifenproblem, aber das hat nicht viel Zeit gekostet."