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Super Aguri: Yamamotos erste Visitenkarte

24. Juni 2006 - 00:11 Uhr

Takuma Sato und Franck Montagny kämpften mit besonders schwer zu fahrenden Super-Aguri-Boliden, während Sakon Yamamoto gut zurechtkam

Sakon Yamamoto
Sakon Yamamoto konnte bei seinem zweiten Freitagseinsatz 2006 überzeugen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Franck Montagny hat sein Cockpit bei Super Aguri vorerst nur bis zum US-Grand-Prix in knapp einer Woche sicher. Ausgerechnet ab dem Frankreich-Grand-Prix könnte Sakon Yamamoto das Stammcockpit übernehmen. Insofern hat sich Montagny vielleicht gewünscht, dass sein japanischer Kontrahent im dritten SA05 in Montréal ähnlich agiert wie in Silverstone - hinter den beiden Stammfahrern.

Doch Yamamoto kam recht gut zurecht, musste sich am Nachmittag mit seinen Rundenzeiten keineswegs verstecken. Stärkster Pilot in einem Super Aguri war jedoch wieder Takuma Sato, der den Tag als 26. beendete. Nur einen Rang und 0,573 Sekunden dahinter rangierte Yamamoto, während Montagny mit Platz 29 zufrieden sein musste.

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"Es war ein guter erster Tag, auch wenn wir Mühe hatten, eine gute Balance zu finden und viel Übersteuern hatten", so Sato. "Die aerodynamische Konfiguration ist ganz anders als das, was wir bisher gewohnt waren. Daher testeten wir am Morgen die Balance und begannen unser Reifenprogramm. Die kühlen Temperaturen kamen den Reifentests nicht entgegen. Am Nachmittag wurde es wärmer, aber wir hatten viele Balanceprobleme. Wir arbeiten daran und hoffen, dass es morgen besser läuft."

Auch Montagny beklagte ähnliche Probleme. "Der Morgen war gar nicht so schlecht, wir konnten gut am Auto arbeiten", so der Franzose. "Am Nachmittag hatten wir leider wieder viele Probleme, leider verloren wir dabei auch viel Zeit durch Arbeiten in der Box. Mit dem Setup bin ich nicht sehr zufrieden, wir werden morgen daran arbeiten müssen und hoffen, dass wir es für das Qualifying verbessern können."

Viel Spaß hatte Yamamoto. ""Es war das erste Mal, dass ich auf diesem Kurs fuhr, und ich hatte Spaß", erklärte er. "Die Strecke war am Morgen sehr rutschig, das Auto war schwierig zu fahren. Ich habe mich heute auf unser Reifenprogramm konzentriert, und die Strecke wurde am Nachmittag glücklicherweise besser, daher konnten wir einige Reifenvergleiche durchführen. Ich hoffe, dass die Daten für morgen und das Rennen nützlich sein werden."

"Ich denke, dass alle drei SA05-Autos heute recht gut liefen, auch wenn Taku und Franck einige Probleme hatten", so Teamchef Aguri Suzuki. "Takus Zeiten waren gut und sehr konstant, und insgesamt haben wir heute alles geschafft, was in unserem Programm stand. Ich bin daher sehr zufrieden mit unserem Start in das Wochenende des Kanada-Grand-Prix'."