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Solider Abschlusstag für Toyota in Barcelona

02. Juni 2006 - 19:12 Uhr

Für Jarno Trulli ging es in Barcelona darum, sich besser auf den TF106B einzustellen - Schlusstag in Barcelona mit insgesamt 182 Runden

Jarno Trulli
Jarno Trulli arbeitete diese Woche fast ausschließlich am Setup des TF106B
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Toyota-Team war auch heute wieder mit dem A- und B-Modell des TF106 in Barcelona im Einsatz, um für die beiden Boliden sinnvolle Referenzwerte sammeln zu können. Abgesehen davon drehte sich für Jarno Trulli (5./+ 0,891/104 Runden), der im neueren Auto unterwegs war, und Olivier Panis (15./+ 2,413/78 Runden) alles um die Vorbereitungen auf das bevorstehende Rennen in Silverstone.

"Bei diesem Test zeigte das neue Auto Potenzial", lobte Trulli. "Wir arbeiteten daran, eine bessere Balance und ein perfektes Setup für mich zu finden. Die neuen Reifen konnten wir hier besser ausschöpfen. Natürlich liegt noch Arbeit vor uns, und das Setup für Silverstone ist ganz anders als das für Monaco, also müssen wir abwarten, wie schnell das B-Auto auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke sein wird. Wir haben dieses Jahr noch nicht in Silverstone getestet, aber wir möchten dort auf jeden Fall in die Punkte fahren."

Panis konzentrierte sich indes "auf Long-Runs, aber ich spürte ein paar Vibrationen. Bis wir ein besseres Setup gefunden hatten, dauerte es eine Weile. Das ist beim Testen aber normal, denn das Ziel ist es ja, das bestmögliche Abstimmungspaket vor dem nächsten Grand Prix herauszufahren. Insgesamt hat das Team hart gearbeitet, und nebenbei konnten wir noch einige Starts üben sowie Reifenkonstruktionen und Softwareeinstellungen miteinander vergleichen", so der Franzose.

"In Sachen Aerodynamik und Reifen kann man Silverstone und Barcelona vergleichen."
Gerd Pfeiffer

"Wir konnten", fügte Gerd Pfeiffer, der Leiter des Testteams an, "in Barcelona einige Eigenschaften von Silverstone simulieren. In Sachen Aerodynamik und Reifen kann man Silverstone und Barcelona vergleichen, denn es gibt da wie dort viele lang gezogene und schnelle Kurven. Daher ist Silverstone für die Fahrer anspruchsvoll. Wir müssen sicherstellen, dass die Autos optimal abgestimmt sind, damit die Fahrer Vertrauen haben, wenn sie im Rennen pushen müssen."

Was vom Team allerdings verschwiegen wurde: Panis blieb gegen 15:30 Uhr mit einem technischen Defekt auf der Strecke stehen und verbrachte daher einen signifikanten Teil des Nachmittags in der Garage. Auch Trulli deutete abseits der offiziellen O-Töne an, dass die Balance des TF106B noch immer nicht zu seinem Fahrstil passt. Allerdings scheint ihm Toyota immerhin in einigen Bereichen entgegenzukommen.