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Schwieriger Auftakt für Red Bull Racing in Montréal

23. Juni 2006 - 22:32 Uhr

Red Bull Racing war am ersten Tag in Montréal nicht konkurrenzfähig - Testfahrer Doornbos Elfter, Klien diesmal deutlich schneller als Coulthard

Robert Doornbos
Robert Doornbos war in Montréal schnellster Red-Bull-Racing-Fahrer
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Erwartungsgemäß konnte Red Bull Racing am ersten Trainingstag in Montréal keine Bäume ausreißen, weil die Entwicklung am RB2 nur noch mitläuft, sich das Team längst auf 2007 konzentriert. Einzige positive Erkenntnis aus deutschsprachiger Sicht: Kanada-Spezialist Christian Klien (18./+ 1,900/15 Runden) ließ David Coulthard (24./15 Runden) um 0,448 Sekunden hinter sich.

"Ich drehte am Morgen nur eine Installationsrunde", sagte der Österreicher, "und weil die Strecke nur selten verwendet wird, gab es keinen Grip. In der zweiten Session fuhr ich mehrere Runs zu je fünf gezeiteten Runden, obwohl die Strecke immer noch schmutzig war. Weil die Hinterachse beim Bremsen immer wieder blockierte, war es ganz schön schwierig, das Auto stabil zu halten. Wir konnten die Balance aber verbessern. Es war schon okay."

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Teamkollege Coulthard war weniger zufrieden: "Wir hatten während der zweiten Session Probleme mit der Telemetrie und konnten daher nicht allzu viel fahren", gab der Schotte zu Protokoll. "Die Strecke ist ähnlich wie Silverstone, erfordert eine Effizienz des Autos. Es gibt viele schnelle Kurven, daher bin ich schon gespannt, wo wir landen werden."

Testfahrer Robert Doornbos (+ 1,236/32 Runden) wurde Elfter: "Ich fuhr zum ersten Mal hier, mag die Strecke. Wir machten einen guten Job und fuhren konstante Long-Runs, waren aber nicht so schnell wie erhofft. Wir holten nicht das Maximum aus den Reifen heraus, was die Jungs jetzt unter die Lupe nehmen. Schade, dass die Session nicht länger war, denn am Ende wäre der Asphalt gerade erst griffig geworden. Ich wünsche den Jungs aber alles Gute für das Wochenende", teilte der Niederländer mit.