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Schumacher auch am letzten Testtag mit Bestzeit

02. Juni 2006 - 18:08 Uhr

Michael Schumacher und Kubica ließen in Barcelona die Konkurrenz deutlich hinter sich und blieben nur knapp hinter dem alten Streckenrekord zurück

Michael Schumacher
Michael Schumacher drückte den Tests in Barcelona seinen Stempel auf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Genau wie gestern herrschten auch am heutigen letzten Testtag in Barcelona sonnige Bedingungen mit angenehmen Temperaturen knapp über der 20-Grad-Marke. Dies ermöglichte es den anwesenden Teams, ihre Reifenvorauswahl für Silverstone zu finalisieren und sonstige Vorbereitungen auf die nächsten Rennen fortzusetzen.

Bestzeit fuhr neuerlich Michael Schumacher, der seinen erst gestern aufgestellten Streckenrekord um 0,648 Sekunden verpasste und mit 1:14.119 Minuten zum zweiten Mal en suite Tagesbestzeit fuhr. Der Deutsche war wegen des gestrigen Unfalls von Luca Badoer gezwungen, das Ferrari-Programm im Alleingang abzuspulen, und drehte bis zu seinem wegen eines Ausritts um ein paar Minuten verfrühten Testende stattliche 112 Runden.

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Kubica mit starker Zeit für das BMW Sauber F1 Team

Auf dem zweiten Platz landete BMW Sauber F1 Team Testfahrer Robert Kubica: Der Pole blieb nur um 17 Tausendstelsekunden hinter Schumacher zurück und erzielte damit die bisher beste Zeit seines Rennstalls auf dem 'Circuit de Catalunya', was für die vergleichbare Strecke in Silverstone als positives Zeichen zu werten ist. Außerdem war Kubica mit 133 Runden einer der fleißigsten Piloten des Tages.

Unter der 1:15er Marke blieben ansonsten nur noch die beiden Renaults, die sich anhand der gestern gesammelten Daten heute endgültig auf die zwei Michelin-Reifenmischungen festlegen mussten, die nach Silverstone mitgenommen werden sollen. Giancarlo Fisichella (118 Runden) erreichte mit 0,385 Sekunden Rückstand den dritten Platz, Heikki Kovalainen (122 Runden) war um eine weitere Tausendstelsekunde langsamer und wurde Vierter.

Als schnellster Verfolger der vier Spitzenautos etablierte sich Jarno Trulli, der sich im neuen Toyota TF106B immer besser zurechtfindet, mit dem Setup des Neuwagens aber nach wie vor nicht hundertprozentig glücklich ist. Der Italiener büßte 0,891 Sekunden auf die Tagesbestzeit ein, legte 104 Runden zurück - und klassierte sich damit unmittelbar vor Pedro de la Rosa (+ 1,003/98 Runden) und Juan-Pablo Montoya (beide McLaren-Mercedes/+ 1,058/113 Runden).

Auch heute wieder einige Unterbrechungen

Zu ähnlich schweren Unfällen wie gestern, als Luca Badoer (Ferrari) und Alexander Wurz (Williams-Cosworth) jede Menge Schrott produziert hatten, kam es heute nicht mehr, allerdings musste die Session trotzdem einige Male unterbrochen werden. Unter anderem erwischte es David Coulthard (13./Red-Bull-Ferrari/+ 1,688/125 Runden) und Olivier Panis (15./+ 2,413/78 Runden). Anthony Davidson (10./+ 1,405/139 Runden) und James Rossiter (11./beide Honda/+ 1,510/107 Runden) leisteten sich kleinere Unfälle.

Bei Red-Bull-Ferrari wurden indes die Arbeiten am neuen Aerodynamikpaket fortgesetzt, doch Robert Doornbos (9./+ 1,389/102 Runden) und Coulthard blieben von den Rundenzeiten her doch ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Gleiches gilt auch für Nick Heidfeld (12./BMW Sauber F1 Team/+ 1,555/81 Runden), der sich deutlich hinter seinem Teamkollegen Kubica klassierte, weil er heute ein anderes Programm verfolgte.

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