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Schüler treten in Indianapolis gegen Ferrari und Honda an

27. Juni 2006 - 06:10 Uhr

Im Rahmen des 'F1-in-Schools'-Programms entwickelten Schülerteams kleine Rennboliden, mit denen sie nun gegen die Profis antreten werden

Formel-1-Monocoque
Junge Designtalente können sich nun mit den Ferrari- und Honda-Teams messen
© SmartCAE

(Motorsport-Total.com) - Die im Jahr 2000 in Großbritannien gegründete, inzwischen jedoch weltweit angelegte 'F1-in-Schools'-Kampagne hat es sich zum Ziel gesetzt, Schüler und Studenten an Design und Konstruktion von Rennwagen heranzuführen und dabei nach hoffnungsvollen Ingenieurs- und Designtalenten zu suchen.

Im Rahmen eines Wettbewerbs designten, entwickelten und bauten Gruppen von britischen und US-amerikanischen Schülern eigene kleine Rennboliden, mit denen man im Rahmen des Grand Prix der USA in Indianapolis nun gegen die Formel-1-Teams von Ferrari und Honda antreten wird, die ebenfalls nach den Vorgaben des Wettbewerbs eigene Fahrzeuge entwickelten.

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Schüler setzten sich in nationalen Ausscheidungen durch

Die Modelle im Maßstab 1:20 bestehen aus sehr leichtem Balsaholz und verfügen über einen Kohlendioxidantrieb. Am Donnerstag vor dem Formel-1-Wochenende in Indianapolis wird auf einer eigens angelegten und 20 Meter langen Strecke jeweils ein Schülerteam aus Großbritannien und den USA, die sich zuvor in nationalen Ausscheidungen durchsetzen mussten, antreten, und sich mit den Fahrzeugen der Formel-1-Teams messen.

Dabei verfügen Ferrari und Honda zwar über die neuesten Technologien für ihre kleinen Flitzer, jedoch konnten beide Teams ihre Fahrzeuge im Gegensatz zu den Schülern noch keinen Tests mit Konkurrenzboliden unterziehen. Andrew Denford, der Gründer und Vorsitzende der 'F1 in Schools Ltd.', dankte den Formel-1-Teams bereits im Vorfeld, dass sich diese der Herausforderung stellen: "Unser Dank gilt Ferrari und Honda, für den Mut, das Angebot zum Bauen eines Autos anzunehmen und damit in aller Öffentlichkeit zu unserem Rennen anzutreten, ohne vorherige Tests."

Wettbewerb soll bekannter werden

"Bei Bernie Ecclestone möchte ich mich bedanken, dass er uns so große Unterstützung hat zukommen lassen."
Andrew Denford

Doch auch "bei Bernie Ecclestone möchte ich mich bedanken, dass er uns so große Unterstützung hat zukommen lassen und es ermöglichte, diesen Wettbewerb realisieren zu können", erklärte Denford weiter. Mit der Veranstaltung im Rahmen des Rennwochenendes solle die Werbetrommel für die Kampagne gerührt und der eigene Wettbewerb noch bekannter gemacht werden, fügte er hinzu.

"Diese Veranstaltung wird das 'F1-in-Schools'-Programm in den Mittelpunkt rücken, und ich hoffe, dass dies noch mehr Schulen und Studenten ermutigen wird, am weltweiten Wettbewerb von 'F1 in Schools' teilzunehmen", gab Denford an. Man darf also gespannt sein, wie sich die beiden Formel-1-Teams gegen die erfahrenen und siegerprobten Schülerteams aus der Affäre ziehen werden.

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