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Renault will Fehler aus 2005 nicht wiederholen

25. Juni 2006 - 01:51 Uhr

Nachdem Renault 2005 in Montréal einen Doppelausfall zu verbuchen hatte, hofft Chefingenieur Pat Symonds diesmal auf einen Sieg

Fernando Alonso
Fernando Alonso: Er holte in Kanada seine fünfte Pole-Position der Saison
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Beim Qualifying zum Grand Prix von Kanada gelang es Renault bereits zum zweiten Mal ihre Fahrer auf den Positionen eins und zwei zu platzieren.Die Konkurrenz wird es somit schwer haben, die erste Startreihe zu durchbrechen und dem "Doppelpack" davon zu fahren.

Doch wirft man einen Blick auf die vergangene Saison zurück, lässt sich erahnen, dass das Rennen in Kanada für Renault unter keinem guten Stern steht. Chefingenieur Pat Symonds erinnert sich: "Im vergangenen Jahr war Montréal eine Art Tiefpunkt in einem sonst erfolgreichen Jahr", sagte Symonds gegenüber 'ITV'.

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Damals mussten beide Renault-Fahrer einen Ausfall verschmerzen. Fernando Alonso, der zu diesem Zeitpunkt auch seinen letzten Ausfall hatte, beendete das Rennen aufgrund eines Fahrfehlers vorzeitig.

Alonso versuchte vergeblich an seinem Teamkollegen vorbeizukommen und konnte dabei nicht auf die Schützenhilfe seines Teams zurückgreifen. Sein Teamkollege Giancarlo Fisichella hatte ein Problem mit der Kraftübertragung zu beklagen.

"Wir lernen aus allen Fehlern, die wir machen, daher werden wir unsere Fahrer ein bisschen kontrollieren und sie zügeln. Fernando ist jetzt etwas ausgeglichener als damals - und 'Fisi' viel schneller", meinte Symonds.

Mit dem heutigen Qualifyingergebnis sind die Franzosen natürlich sehr zufrieden. Symonds ging jedoch nicht davon aus, das die mit Bridgestone-Pneus antretenden Teams so schwach sein würden. Der Chefingenieur sagte: "Wir haben am Freitag gesehen, dass sich bei Bridgestone etwas getan hat. Wir waren uns nicht ganz sicher, was es war, aber wir haben erkennen können, dass sie nicht in ihrer üblichen Position waren. Und wie ich schon so oft gesagt habe, spielen die Reifen in diesem Jahr eine große Rolle."

Dementsprechend überrascht zeigte er sich vom fünften Rang des Ferrari-Piloten Michael Schumacher. "Ich hoffte auf die Plätze eins und zwei, aber trotz allem dachte ich, dass Michael (Schumacher, Anm. d. Red.) mit uns kämpfen würde", so Symonds. "Wenn dein Haupkonkurrent mit anderen Reifen antritt, weißt du nicht was du erwarten kannst."

Nach dem Sieg von Fernando Alonso in Silverstone, ist Symonds auch für das Rennen in Montréal zuversichtlich, die Pole-Position in einen Sieg umwandeln zu können. "Ich glaube, wir haben in Silverstone gezeigt, dass es unsere Strategie nicht beeinträchtigt hat, das Auto in die erste Startreihe zu stellen. Ich hoffe, das wird hier auch der Fall sein."