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Problemreicher Auftakt für Toyota in den USA

30. Juni 2006 - 22:38 Uhr

Jarno Trulli (23.) und Ralf Schumacher (27.) waren am ersten Tag in Indianapolis nicht konkurrenzfähig - Defekte behinderten Fortschritte im Training

Jarno Trulli
Indianapolis scheint einfach kein guter Boden für das Toyota-Team zu sein...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Vorjahr war Toyota jenes Team, welches die Michelin-Reifenaffäre ins Rollen gebracht hat, und auch diesmal begann das Rennwochenende in Indianapolis nicht allzu verheißungsvoll: Jarno Trulli belegte mit 2,436 Sekunden Rückstand den 23. Platz, Ralf Schumacher wurde mit einem Defizit von 3,050 Sekunden gar nur 27. und Drittletzter.

"Aufgrund von Sensorproblemen an meinem Auto war es ein schwieriger Tag", sagte Trulli. "Wir hatten auch Graining an den Reifen und Untersteuern. Wir wollten einen Long-Run einlegen, um das besser verstehen zu lernen, aber der wurde unterbrochen. Schwer zu sagen, wo wir hier stehen, weil auf dieser Strecke nie getestet wird. An der Zuverlässigkeit haben wir zwar noch zu arbeiten, aber das Auto wird von Rennen zu Rennen besser. Unter den richtigen Bedingungen und wenn wir mal das Maximum aus den Reifen herausholen, ist viel möglich."

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Das sieht auch Schumacher so: "Die Strecke war rutschig", so der Deutsche, "und wir konnten unser Programm wegen Vibrationen leider nicht beenden. Wir wollten das beheben, aber gegen Ende der zweiten Session trat das Problem wieder auf. Dadurch konnten wir nicht viele Runden fahren, und heute Abend müssen wir das genau unter die Lupe nehmen. Einmal hat Sato ein Karosserieteil verloren, von dem ich getroffen wurde, aber dadurch wurde nichts beschädigt. Jetzt müssen wir die Probleme vor dem Rest des Wochenendes angehen."

Chefingenieur Dieter Gass hatte das Schlusswort: "Wir hatten verschiedene Probleme an den beiden Autos, daher war es ein schwieriger Tag", teilte er mit. "Dennoch konnten wir fast das geplante Programm abspulen, obwohl die Reifenevaluierung noch nicht ganz abgeschlossen ist. Jetzt müssen wir uns die Daten anschauen und Änderungen für morgen beschließen. Nach Jarnos gutem Resultat in Kanada erwarten wir hier eine ähnliche Leistung. Ich hoffe auf ein konkurrenzfähiges Qualifying und Rennen."