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Mosley und das "große Bild"
Hersteller, die mehr Freiheiten im Motorenreglement fordern, sollten das geplante Geld dafür lieber für die Vermarktung der Formel 1 ausgeben
(Motorsport-Total.com) - Die Atmosphäre zwischen einigen Automobilherstellern und der FIA ist - oder bleibt - vergiftet. Mit seiner strikten Haltung gegen eine Lockerung der Homologierung ab der Saison 2008 zog sich FIA-Präsident Max Mosley den Unmut der Hersteller Mercedes, Honda, Toyota und BMW zu. Diese wollen eine begrenzte Weiterentwicklung auch 2008 bis 2011 zulassen.
Doch Mosley wehrt sich weiter: "Selbst ein eingeschränktes Programm würde jeden Hersteller 30 Millionen Euro und mehr kosten", rechnete er vor. "Nicht alle Hersteller wollen auf diese Weise Geld verschwenden. Die unabhängigen Teams wissen zudem, dass die Kosten an sie weitergegeben werden, und auch sie wollen dieses Geld nicht grundlos ausgeben."

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Der FIA wurde jedoch schon mit rechtlichen Schritten gedroht, sollte sie weiterhin so hart bleiben - die Chancen dafür sollen nicht schlecht stehen. Für Mosley aber haben die Hersteller nicht das "große Bild" im Blickfeld.
"Wenn die vier abtrünnigen Hersteller in jedem Jahr 30 Millionen Euro oder auch mehr in einen Topf einzahlen, damit die Formel 1 vermarktet werden kann, dann könnten sie sich zwei Rennen im Jahr in den USA leisten", so der Engländer.
Es wäre auch genug Geld, "um ausreichend Werbung im US-amerikanischen Fernsehen zu kaufen, um eine landesweite Übertragung von allen Grands Prix zu gewährleisten. Und dann hätten sie immer noch Geld übrig", so Mosley. "Ist es nicht Zeit, ein etwas größeres Bild zu sehen?"










