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Montoya schließt Wechsel in die USA nicht aus

27. Juni 2006 - 08:18 Uhr

In der Formel 1 gehen Juan-Pablo Montoya am Transfermarkt die Optionen aus, weshalb er nun ernsthaft über einen Wechsel in die USA nachdenkt

Juan-Pablo Montoya
Auf dem Weg zurück in die USA? Juan-Pablo Montoya ist nicht gefragt...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am kommenden Wochenende gastiert die Formel 1 in Indianapolis, wo Juan-Pablo Montoya 2000 beim 500-Meilen-Rennen den bisher größten Einzelerfolg seiner Karriere gefeiert hat. Diese Geschichte könnte sich schon bald wiederholen: Weil ihm am Transfermarkt im Europa nach und nach die Optionen ausgehen, denkt er ernsthaft über eine Rückkehr in die USA nach.

Konkret steht er mit seinem früheren Teamchef Chip Ganassi in Verhandlungen, der bereits öffentlich verlautbart hat, den Kolumbianer jederzeit wieder unter Vertrag nehmen zu wollen. Angeblich liegt sogar schon ein konkretes Angebot auf dem Tisch, welches Montoya nur noch unterschreiben müsste. Allerdings würde der McLaren-Mercedes-Pilot im Grunde genommen schon gerne in der Formel 1 bleiben, doch momentan tun sich für ihn einfach keine Türen auf.

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Mit der chaotischen Vorstellung in Montréal hat sich der 30-Jährige diesbezüglich keinen Gefallen getan, auch wenn er sich anschließend "entspannt" präsentierte, was seine Möglichkeiten angeht: "Ich werde alle Optionen in Betracht ziehen und dann schauen, was passiert. Ich mache mir über nichts Sorgen. Nichts ist sicher, das stimmt, aber ich bin ziemlich happy", gab er nach dem Grand Prix von Kanada zu Protokoll.

Darauf angesprochen, ob er nächstes Jahr noch Formel 1 fahren wird, entgegnete er nur: "Ich weiß es nicht. Ich möchte in die Position kommen, in der ich mich am wohlsten fühle." Um zu erkennen, dass dies nicht McLaren-Mercedes sein wird, muss man kein Genie sein, denn auch wenn ihm das Team trotz aller Fehler momentan solidarisch den Rücken freihält, ist sein Ansehen bei den "Silberpfeilen" intern auf einen Tiefpunkt gesunken.