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Michelin geht mit fünf Reifentypen ins Rennen

24. Juni 2006 - 22:46 Uhr

Im Qualifying in Montréal lagen drei Michelin-Piloten vorne - Reifenhersteller geht mit insgesamt fünf unterschiedlichen Pneutypen ins Rennen

Temperaturmessung bei Michelin
Bei Michelin rechnet man morgen mit etwas höheren Temperaturen als bisher
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch in Montréal bestätigte sich bisher die Tendenz der vergangenen Rennwochenenden, wonach Michelin auf einer noch unbefahrenen und rutschigen Strecke besser zurechtkommt als Bridgestone, dann aber im Laufe des Wochenendes von diesem Vorsprung nach und nach verliert, je mehr Gummiabrieb sich auf der Strecke ansammelt.

Dennoch reichte es für die Franzosen heute beim Qualifying zum Grand Prix von Kanada relativ locker zu den ersten drei Positionen, wenngleich die verschiedenen Teams mit verschiedenen Reifentypen unterwegs waren. Insgesamt werden gleich fünf Michelin-Pneus im Rennen eingesetzt, die mehrheitlich vor allem auf eine schnelle Runde extrem konkurrenzfähig sind, tendenziell bisher aber weniger konstant waren als die Produkte von Bridgestone.

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"Das ist das zweite Mal in dieser Saison, dass Michelin die ersten drei Startpositionen einnimmt", freute sich Formel-1-Direktor Nick Shorrock. "Das spiegelt die Qualität unserer Reifen wider. Wir sind definitiv in guter Form, aber wir müssen erst abwarten, wie sich die verschiedenen Strategien im Rennen entfalten werden. Wir haben jedenfalls vor, mit unserem insgesamt 100. Grand-Prix-Sieg ein bisschen Geschichte zu schreiben!"

"Unsere Partnerteams verbrachten viel Zeit damit, sämtliche Daten zu analysieren, ehe sie sich auf einen Reifentypen festlegten, und unterm Strich werden fünf verschiedene Pneus am Rennen teilnehmen. Die Strecke hat sich seit den ersten Trainings signifikant verändert, weil jetzt mehr Gummi liegt, aber unsere Reifen sind hinsichtlich Performance und Haltbarkeit konstant. Wir hatten bisher keine Verschleißprobleme und rechnen damit, gut aufgestellt zu sein", fügte der Brite an.