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McLaren-Mercedes: Ein Sieg wird schwierig

24. Juni 2006 - 22:43 Uhr

Gegen die starken Renault werden es Kimi Räikkönen und Juan-Pablo Montoya im Rennen schwer haben, doch das Qualifying stimmte das Team versöhnlich

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen war im Qualifying der stärkste Renault-Verfolger
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schon vor dem Qualifying betonte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, dass man die zweite Kraft in der Formel 1 sei - und nicht nur Ferrari. Nach dem Qualifying konnte er geschwellter Brust behaupten, es gewusst zu haben. Kimi Räikkönen stellte seinen "Silberpfeil" auf Rang drei - hinter beide Renault -, Juan-Pablo Montoya geht nach einem kleinen Fehler als Siebter in das Rennen.

"Seit ein paar Rennen machen wir Fortschritte und ich freue mich über den dritten Startplatz für morgen", so Räikkönen. "Im Freien Training heute Vormittag lag das Auto sehr gut. Im Hinblick auf das Rennen haben wir ein paar Einstellungen geändert und danach war ich nicht mehr ganz so zufrieden. Im Qualifying bin ich mehrmals gerutscht. Dennoch ist der dritte Platz ein gutes Ergebnis."

Montoya trauerte seinem Fahrfehler nach. "In den ersten beiden Qualifyingabschnitten lief es für mich gut", so der Kolumbianer. "Auf meiner letzten schnellen Runde war ich etwas zu aggressiv und habe in der Schikane einen Fehler gemacht. Dadurch verlor ich viel Zeit, sonst würde ich wahrscheinlich mit Kimi in der zweiten Reihe stehen. Schade, denn das Auto lag sehr gut."

"Bis jetzt lief das Wochenende wie erwartet", so Teamchef Ron Dennis pragmatisch. "Langsam aber sicher wird unser Team stärker. Juan-Pablos Startplatz könnte etwas besser sein, doch dank unserer Strategie sollten wir mit beiden Autos ein gutes Ergebnis erzielen."

Norbert Haug rechnete insgeheim mit einem etwas besseren Ergebnis. "Im Freien Training sah unsere Leistung etwas besser aus und nach den Startplätzen drei in Monaco und zwei in Silverstone starten wir erneut aus der zweiten Reihe", erklärte er. "Der Sieg wird schwierig, aber Kimi, Juan-Pablo und ihre Autos sind stark genug und können um Podiumsplätze kämpfen."