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Jordan schützt Alonso nach Ecclestone-Kritik
Bernie Ecclestone fordert vom Formel-1-Weltmeister mehr öffentliches Engagement, doch Eddie Jordan kann diese Kritik nur zum Teil verstehen
(Motorsport-Total.com) - "Wir haben einen Weltmeister, der nicht viel unternimmt", erklärte Formel-1-Chef Bernie Ecclestone Anfang Mai in Richtung von Fernando Alonso. "Sie werden Weltmeister, nehmen viel - und ich meine nicht nur kommerziell - aus dem Sport heraus, aber sie sollten auch mal darüber nachdenken, was sie zurückgeben können."
Alonso zeigte sich anschließend über diese Kritik sehr verwundert, weil er selbst nicht den Eindruck hat, zu wenig für seinen Sport zu tun - als Referenz führte er unter anderem seinen spektakulären Renault-Auftritt in Sevilla an, als er mit einem Formel-1-Boliden vor 280.000 begeisterten Spaniern durch die Straßen der Stadt donnerte. Nun stärkt dem 24-Jährigen auch Ex-Teamchef Eddie Jordan öffentlich den Rücken.

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"Ich weiß schon, was Bernie mit seiner Kritik meint, aber es ist hart, Fernando da herauszuheben, denn er macht nicht weniger als Häkkinen, Prost, 'Schumi', Hill oder Mansell vor ihm", schrieb der Ire in seiner Kolumne für 'F1 Racing'. "Zu definieren, was von einem Weltmeister erwartet wird, ist meines Erachtens die Aufgabe des kommerziellen Rechtehalters. Das könnte sogar einen Teil des Reglements darstellen."
Dass Alonso selbst dafür verantwortlich gemacht wird, dass sich die Formel 1 zu sehr von den Fans abgekapselt hat, findet Jordan aber nicht richtig: "Alonso ist extrem populär und könnte das öffentliche Image der Formel 1 massiv verbessern. Wenn man ihn in die richtige Richtung leitet, macht er sicher einen professionellen Job. Er ist ja erst kürzlich mit seinem Formel-1-Auto in Sevilla gefahren, was man ihm anrechnen muss", sagte er.











