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Hill will ebenfalls das Gespräch mit Ecclestone suchen

06. Juni 2006 - 12:46 Uhr

'BRDC'-Präsident Damon Hill erachtet Gespräche mit Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone als sehr wichtig in Bezug auf die Zukunft des Rennens in Silverstone

Damon Hill
Damon Hill steht Gesprächen mit Bernie Ecclestone offen gegenüber

(Motorsport-Total.com) - Nach seiner Wahl zum neuen Präsidenten des 'British Racing Drivers' Club' (BRDC) gab Damon Hill es als eines seiner wichtigsten Ziele an, den Grand Prix von Großbritannien in Silverstone zu halten. Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen 'BRDC'-Führung und Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone gekommen war, zeigte sich Ecclestone kürzlich bereits zuversichtlich, dass mit der neuen Führungsriege eine Übereinkunft erzielt werden könnte.

Auch Hill, Formel-1-Weltmeister von 1996, hält die Gespräche mit dem Briten in Bezug auf das Rennen in Silverstone für sehr wichtig: "Bernie ist immer ein Teil der Gleichung", wird der 'BRDC'-Präsident von 'autosport.com' zitiert. Zunächst müsse man dabei jedoch herausfinden, welche Bedingungen und Konditionen Ecclestone stelle.

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Keine voreilige Entscheidung

"Bernie ist immer ein Teil der Gleichung."
Damon Hill

"Wenn wir, der 'BRDC', den Grand Prix halten wollen, dann müssen wir uns mit Bernie Ecclestones FOM zusammensetzen und zunächst fragen, was sie wollen, was wir tun können, um die Show zu verbessern. Und dann werden wir versuchen, das umzusetzen", erklärte er. Die mittelfristige Zukunft des Rennens ist dabei jedoch zunächst gesichert, der aktuelle Vertrag läuft bis 2009.

Daher will Hill bei den Gesprächen nichts überstürzen und den 'BRDC' zu keiner voreiligen Entscheidung drängen lassen: "Ich denke, es ist wichtig, dass man zwischen dem Grand Prix und einer Gefährdung des Grand Prix unterscheidet. Bis 2009 wird er dort stattfinden", erklärte er. "Die mittelfristige Zukunft ist also gesichert - aber was passiert danach?"

"Wie es in der Formel 1 eben läuft, muss alles die ganze Zeit immer besser werden, und dessen sind wir uns bewusst", deutete Hill außerdem an, dass man weiß, dass die Anlagen rund um die Strecke von Silverstone weiter ausgebaut und verbessert werden müssen, will man das Rennen langfristig halten. Dennoch hatte er bereits in der Vergangenheit wiederholt betont, dass der 'BRDC' sich bei derartigen Maßnahmen keinesfalls finanziell übernehmen dürfe.

Kommunikation der Mitglieder ist entscheidend

"Das alles wird jedoch längere Zeit dauern, vielleicht ein oder zwei Jahre."
Damon Hill

Hill will daher nun zunächst innerhalb des Klubs beraten, wie weiter vorzugehen ist. Dabei setzt er vor allem auf eine bessere Kommunikation der Mitglieder: "Ich denke, dass wir jetzt eine sehr gute Kampagne zur Kommunikation mit den Mitgliedern durchführen müssen. Es ist nichts dabei, nein zu sagen, aber es muss etwas getan werden, das die Mehrheit akzeptieren kann. Das alles wird jedoch längere Zeit dauern, vielleicht ein oder zwei Jahre", spielte er auf die vor einigen Monaten gescheiterten Pläne zur Finanzierung der Umbaumaßnahmen an.

Damals sollte die Strecke an 'St. Modwen Properties PLC' verleast werden, durch die Einnahmen wollte man dann die umfassende Umbau- und Renovierungsarbeiten schultern. Der Vorschlag war jedoch abgelehnt worden: "Es gab einen Vorschlag, der all die nötigen Dinge zur Sicherung des Grand Prix geboten haben könnte. Aber für die überwältigende Mehrheit der 'BRDC'-Mitglieder war das nicht akzeptabel", erklärte Hill abschließend.