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Ferrari: Reifenprobleme kommen in Montréal zurück

23. Juni 2006 - 22:47 Uhr

Ferrari sah am ersten Trainingstag in Montréal alt aus, weil Michael Schumacher (15.) und Felipe Massa (22.) ihre Reifen nicht auf Temperatur bekamen

Michael Schumacher
Ferrari bekam am ersten Tag in Montréal die Reifen nicht auf Temperatur
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Beim Grand Prix von Australien hatte Ferrari schon einmal das Problem, dass die Reifen nicht auf Temperatur kamen - und am ersten Trainingstag in Montréal sahen sich Michael Schumacher (15./+ 1,584/17 Runden) und Felipe Massa (22./+ 2,134/15 Runden) bei enttäuschender Vorstellung neuerlich mit diesem Phänomen konfrontiert.

"Wie immer am ersten Tag in Montréal war die Strecke ziemlich rutschig. Wir hatten damit ziemlich große Probleme, denn es fehlte uns an Grip", gab Schumacher zu. "Wir waren nicht schnell genug und müssen die Daten anschauen, um zu sehen, wo wir uns verbessern können. Unser Rückstand ist zu groß, aber wir wissen, dass sich die Situation ganz schnell ändern kann. Es liegt an uns, hart zu arbeiten und eine Wende herbeizuführen."

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Massa sprach von einem "schwierigen Tag", wollte den Kopf aber nicht hängen lassen: "Ich konzentrierte mich vor allem auf Vergleiche der beiden Bridgestone-Reifen. Die Streckenbedingungen und die niedrigen Temperaturen machten uns das Leben schwer - ähnlich wie schon in Monaco. Jetzt müssen wir uns steigern. Die Situation sollte mit mehr Grip auf der Strecke besser werden. Ich bin weiterhin zuversichtlich für den Rest des Wochenendes", sagte er.

"Die Situation ist vergleichbar mit der am Donnerstag in Monaco."
Ross Brawn

"Aus verschiedenen Gründen", analysierte Technikchef Ross Brawn, "bekamen wir die Reifen nicht zum Arbeiten. Die Strecke war schmutzig, die Temperaturen niedriger als erwartet. Die Situation ist vergleichbar mit der am Donnerstag in Monaco, weil auch der Reifentyp ein ähnlicher ist. Es sollte aber morgen und am Sonntag heißer werden, die Strecke wird sich verbessern - und damit auch unsere Leistung. Es gab keine speziellen Probleme. Wir können optimistisch sein."

Teamchef Jean Todt hatte das Schlusswort: "Es ist eine Freude, hier in Montréal zu fahren, wo wir viele Fans haben. Wir spulten unser normales Programm ab, arbeiteten am Setup und verglichen die beiden Bridgestone-Reifentypen miteinander. Michael und Felipe verwendeten je einen Satz Pneus und sammelten viele Daten, die jetzt von den Ingenieuren analysiert werden. Es ist zu früh für eine klare Einschätzung. Morgen werden wir mehr wissen", fügte der Franzose an.