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Ecclestone sorgt sich nicht um US-Grand-Prix

19. Juni 2006 - 13:46 Uhr

Der Formel-1-Chef wäre offenbar nicht tief bestürzt, sollte man in Indianapolis ab 2007 keine Formel-1-Rennen mehr ausrichten wollen

Bernie Ecclestone und Tony George
Ecclestone und Tony George (rechts): Formel 1 auch 2007 in Indianapolis?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In etwas weniger als zwei Wochen kehrt die Formel 1 an jenen Kurs zurück, auf dem sie sich im Vorjahr die Blöße gab, ein Rennen mit nur sechs Autos auszutragen, was damals einen gewaltigen Aufschrei nach sich zog. Der Spott aus Indianapolis ist mittlerweile verzogen, auch juristische Spätfolgen wurden mittlerweile zu den Akten gelegt.

Dennoch steht die Zukunft des Großen Preises der USA auf wackeligen Beinen. Streckenchef Tony George hat sich noch nicht entschieden, ob er die Formel 1 auch nach 2006 beheimaten will, der aktuelle Vertrag jedenfalls läuft nach der Ausgabe in diesem Jahr aus. Für Bernie Ecclestone ist das augenscheinlich aber kein Grund zur Sorge.

"Die TV-Einschaltquoten in den USA waren schon immer ziemlich düster", erklärte der Formel-1-Chef in der 'F1 Racing'. "Formel-Sport ist in Amerika nur eine Randerscheinung, nur die großen NASCAR-Rennen locken so viele Zuschauer vor den Fernseher wie die Formel 1 bei einem mittelmäßigen Rennen in Italien hat. So besonders ist das also nicht."

Der Funke der Formel 1 sei auf die USA also nie übergesprungen. "Die Formel 1 hat noch nie etwas Gutes aus den USA ziehen können. Wir hatten nie einen großen Sponsor aus den USA", so Ecclestone. "Wir könnten zehn US-Grands-Prix veranstalten und ein paar in Europa, um die Popularität in den Vereinigten Staaten zu steigern. Aber was soll das bringen?"