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Briatore hofft auf einen Doppelsieg in Montréal
Renault-Teamchef Flavio Briatore ist von der Leistung im Qualifying angenehm überrascht - Forderung nach mehr Überholmanövern wird immer lauter
(Motorsport-Total.com/Premiere) - Obwohl zahlreiche Experten vor dem Grand Prix von Kanada eigentlich Ferrari zum Topfavoriten in Montréal erklärt hatten, weil Michael Schumachers 248 F1 auf den Geraden momentan das schnellste Auto der Formel 1 ist, sicherten sich Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella im gestrigen Qualifying in überzeugender Manier die beiden Startplätze in der ersten Reihe.
Entsprechend zuversichtlich blickt Teamchef Flavio Briatore dem Rennen entgegen, zumal er im Vorfeld angekündigt hatte, unter Umständen auch mit einem zweiten Platz zufrieden zu sein: "Es sieht wirklich sehr gut aus", erklärte er im Anschluss an das Ausscheidungsfahren auf dem 'Circuit Gilles Villeneuve'. "Hier in Kanada waren wir eigentlich skeptisch, was unsere Performance angeht, aber sogar hier stehen wir in der ersten Reihe!"
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"Wir haben eine sehr gute Strategie für das Rennen. Michael steht etwas weiter hinten, was gut für uns ist", so der Italiener. Auch der drittplatzierte McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen treibt ihm keine Sorgenfalten auf die Stirn: "Über Kimi mache ich mir keine Gedanken, denn er ist von den Punkten her kein Gegner. Unser Gegner heißt Ferrari. Es ist gut, dass Kimi Dritter ist, denn vielleicht kann er uns sogar ein bisschen helfen."
Allerdings gibt sich Briatore keinen Illusionen hin, was Alonsos Punktevorsprung angeht, denn obwohl dieser bei zuverlässigen Renault-Resultaten fast uneinholbar ist, könnte das Polster schon mit drei Ausfällen theoretisch wieder dahin sein: "23 Punkte sind nichts", gab er zu Protokoll. "Wir wollen den Vorsprung aber ausbauen - und morgen haben wir eine gute Chance, mit beiden Autos auf das Podium zu kommen. Das wäre angenehm."
In Montréal erhofft er sich einen Doppelsieg von Alonso/Fisichella - auch, weil kaum mit Positionsverschiebungen auf der Strecke zu rechnen ist: "Man kann hier nicht allzu gut überholen. Überholt wird heutzutage leider nur noch in der Boxengasse, aber es gibt keine Rad-an-Rad-Kämpfe mehr. Alles läuft über die Strategie. Das müssen wir dringend ändern, denn es ist für die Zuschauer wichtig, ein echtes Rennen zu sehen", fügte der 56-Jährige abschließend an.












