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Bei Webber macht sich langsam Frust breit
Mark Webber betont zwar immer wieder, dass er gerne bei Williams bleiben möchte, doch sein Frust über fehlende Resultate wächst und wächst
(Motorsport-Total.com) - Mark Webber hat in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass er gerne bei Williams bleiben würde. Dies liegt freilich nicht in seiner Hand, denn das Team verfügt für 2007 über eine einseitige Option, doch in Montréal regte sich bei ihm ohnehin erstmals ansatzweise so etwas wie Frust über die fehlenden Resultate.
Williams lässt zwischendurch immer wieder Potenzial aufblitzen, war in Monaco sogar siegfähig, liegt aber mit mickrigen zehn Punkten aus acht Rennen auf dem enttäuschenden siebenten Platz der Konstrukteurs-WM. Auf Webbers Konto gehen sechs Zähler, womit er in der Fahrerwertung 13. ist. Der Australier wäre jedoch einer der begehrteren Kandidaten auf dem Transfermarkt, falls sich wo eine Lücke auftun sollte, und könnte daher vielleicht doch abspringen.

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In Kanada seien seine Reifen "viel zu weich" gewesen: "Ich musste früher zum Stopp kommen, weil die Laufflächen am Ende waren. Ich gab wirklich alles, hatte aber überhaupt keinen Grip", seufzte der Australier nach seinem zwölften Platz. "Die erste Saisonhälfte war mit nur zehn Punkten wirklich enttäuschend, aber jetzt müssen wir eben umso härter arbeiten, um in der Weltmeisterschaft noch Fortschritte zu machen."
Sollte er von Williams wider Erwarten doch genug bekommen und auch Williams die Option nicht ziehen, könnte Webber ins Renault-Team seines Managers Flavio Briatore wechseln, was jedoch als eher unwahrscheinlich erachtet wird. In Montréal wurde erstmals auch über die Variante gesprochen, ihn für ein Jahr zu McLaren-Mercedes zu holen, um Lewis Hamilton als Testfahrer an die Formel 1 heranführen zu können. Webbers lapidarer Kommentar: "Das wäre doch nett, oder?"
Indes gab ihm sein Landsmann und Technischer Direktor Sam Michael Rückendeckung in Bezug auf die Reifenwahl in Montréal: "Wir brachten zu weiche Pneus hierher. Wir hatten hier wie immer zwei Mischungen, aber beide lagen sehr eng beisammen. Das war unser eigener Fehler", analysierte der Australier. "Im Qualifying funktionierte das jedoch ganz gut, weshalb man sagen kann, dass es kein Problem mit dem Auto an sich gibt. Es waren einfach die falschen Reifen."










