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Bedingungen brachten Ferrari aus dem Rhythmus

09. Juni 2006 - 17:43 Uhr

Michael Schumacher (7.) verzeichnete zum Auftakt in Silverstone zwei Dreher, während auch Felipe Massa (5.) Bekanntschaft mit der Botanik machte

Felipe Massa
Felipe Massa lieferte heute eine solide Vorstellung ab, wurde guter Sechster
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Felipe Massa Sechster mit 1,394 Sekunden Rückstand, Michael Schumacher Achter mit 1,743 Sekunden Differenz zur Spitze - rein von den Zahlen her sah es für Ferrari im zweiten Freien Training in Silverstone nicht allzu gut aus. Die beiden Ferrari-Piloten ritten auch mehrfach aus, weil sie mit den windigen Bedingungen nicht optimal zurechtkamen.

"Wir arbeiteten hauptsächlich am Vergleich der beiden Reifentypen von Bridgestone", erklärte Massa nach den beiden Sessions. "Leider war die Strecke sehr schmutzig, so dass es ziemlich schwierig war, auf Anhieb eine gute Balance auszuarbeiten, aber das war für alle gleich. Jetzt müssen wir die Daten analysieren, um für den Rest des Wochenendes so gut wie möglich vorbereitet zu sein."

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Schumacher will noch keine Einschätzung abgeben

Schumacher tat sich mit einer Einschätzung schwer, "denn alle waren mit unterschiedlichen Konfigurationen unterwegs. Die Strecke war auch noch sehr rutschig, so dass sich mehrere drehten. Wir müssen die Situation genau verstehen und den Wind in Betracht ziehen, der heute auch seine Rolle spielte. Es gibt keinen Grund, weshalb wir nicht konkurrenzfähig sein sollten. Der Test in Barcelona war ja viel versprechend, daher bin ich optimistisch", sagte er.

Von "ziemlich komplizierten" zwei Stunden sprach Ross Brawn, Technischer Direktor der Italiener: "Zu Beginn war die Balance des Autos nicht perfekt", gab er zu Protokoll. "Wir konnten aber im Fernsehen sehen, dass alle ihre Probleme hatten. Als die Strecke dann besser wurde, wurde auch die Balance immer besser, und gegen Ende hin waren wir recht gut unterwegs."

Brawn erwartet variierende Streckenbedingungen

"Jetzt müssen wir die Daten auswerten und schauen, in welche Richtung wir an den kommenden Tagen gehen müssen."
Ross Brawn

"Jetzt müssen wir die Daten auswerten und schauen, in welche Richtung wir an den kommenden Tagen gehen müssen, denn die Strecke wird sich noch stark verändern. Team und Fahrer haben intelligent gearbeitet, denn sie verloren auch nicht die Fassung, als es zwischendurch wirklich nicht gut aussah. Wenn man bedenkt, dass wir hier noch nie gefahren sind, können wir mit dem, was wir heute gezeigt haben, zufrieden sein", so Brawn weiter.

Von einer "speziellen" Rückkehr nach Silverstone sprach Jean Todt, "denn hier sind wir seit 2005 nicht mehr gefahren. Es ist eine historische Strecke, die Heimstrecke der meisten unserer Konkurrenten. Die Strecke war noch nicht optimal, aber wir gingen unser Programm durch. Bridgestone kam sehr gut vorbereitet hierher. Jetzt müssen wir die Daten studieren und versuchen, uns in allen Bereichen zu verbessern. Nach den zwei Stunden sieht es aber recht gut aus", meinte der Franzose.