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Auch Webber fordert mehr Sicherheit in Silverstone

04. Juni 2006 - 14:23 Uhr

Durch die hohen Kurvengeschwindigkeiten sei die Sicherheit an einigen Stellen in Silverstone nicht mehr auf der Höhe der Zeit

Mark Webber
Mark Webber sieht Grenzen in den Herausforderungen auf der Strecke
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei den Testfahrten in Silverstone wurde es überdeutlich: Der verbesserte Grip der diesjährigen Reifengeneration ließ die Kurvengeschwindigkeiten in Silverstone dramatisch steigen. Nun fürchten einige Fahrer, dass die Sicherheitsvorkehrungen an der Strecke den höheren Geschwindigkeiten nicht mehr gerecht werden.

Nach McLaren-Mercedes-Pilot Juan-Pablo Montoya übte nun auch Williams-Fahrer Mark Webber leise Kritik. "In 'Copse' und 'Becketts' sind wir schneller als wir es jemals waren", erklärte er gegenüber 'autosport.com'. "Man kann mit bloßem Auge sehen, dass die Autos nicht langsamer sind." Ein Unfall, gerade in 'Copse', fürchten die Fahrer.

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"Bei der Auslaufzone in 'Copse' muss am Auto schon alles sehr fest sein, denn wenn man dort einen Schaden hat, dann wird das nicht lustig", so der Australier. "Wenn alles in Ordnung ist, dann ist es schön, und bei einem Fahrfehler sollte die Auslaufzone auch ausreichen. Für einen mechanischen Defekt ist es aber wohl zu schnell."

Ein großes Problem stelle dies aber nicht dar, zudem man den Kurs in Silverstone nicht verändert sollte. "Wir alle mögen eine Herausforderung, und ich mag es auch nicht, mich zu behaglich zu fühlen. Es ist schon schön, ein Kribbeln zu spüren", so Webber. "Aber wir müssen aufpassen, dass es nicht zu weit geht."

Einen negativen Effekt könnten die erhöhten Geschwindigkeiten aber auf die Rennaction haben. "Da die Geschwindigkeiten in den Kurven so hoch sind, wird es schwierig für uns, nah (an anderen Autos; Anm. d. Red.) dran zu bleiben", erklärte er. "Aber wir werden sehen. Silverstone bot in den vergangenen Jahren einige gute Rennen."