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Unzufriedene Gesichter im BMW Sauber F1 Team

05. Mai 2006 - 16:24 Uhr

Nicht einmal Testfahrer Robert Kubica konnte am Freitag im Freien Training ein Ausrufezeichen setzen - im BMW Sauber F1 Team ist man unzufrieden

Robert Kubica
Robert Kubica vor der Mercedes-Tribüne - derzeit ist man zu langsam
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die ersten Trainings zum Großen Preis von Europa verliefen zwar störungsfrei für das BMW Sauber F1 Team, aber mit der Fahrzeugbalance waren die Piloten auf dem Nürburgring noch nicht zufrieden. Testfahrer Robert Kubica hatte als Achter nach dem 2. Freien Training 1,316 Sekunden Rückstand auf die Spitze, Nick Heidfeld wurde mit 2,633 Sekunden Abstand auf dem 20. Rang geführt, Jacques Villeneuve belegte mit 3,013 Sekunden Rückstand den 24. Rang.

Nick Heidfeld: "Wir hatten zwar keine technischen Probleme, aber die Balance meines Autos war nicht gut. Das Heck war sehr unruhig. Aber gut: Wir sind heute gefahren, haben jetzt diese Erkenntnisse und Daten, und für morgen müssen wir das Auto verbessern."

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Jacques Villeneuve: "Ich bin nicht ganz sicher, wo wir wirklich stehen, weil auf meiner letzten Runde sehr viel Verkehr war, ich hatte keine freie Fahrt. Jedenfalls rutscht das Auto sehr stark, wir müssen noch viel tun, um eine gute Abstimmung hinzubekommen. Es wäre verfrüht, sich jetzt schon Sorgen deswegen zu machen. Aber heute waren wir nicht gut genug."

Robert Kubica: "Wir wollten sehen, wie sich die Reifen im Rennen verhalten. Nachdem wir in Imola Schwierigkeiten hatten, wollten wir herausfinden, welcher Reifen über die Distanz der beste ist. Die Entscheidung ist nicht einfach. Aber wir sind viele Runden gefahren und haben viele Daten gesammelt. Es ging ja heute nicht um Bestzeiten."

"Zumindest waren die Rundenzeiten ziemlich konstant. Es könnte besser sein, aber im Vergleich zu den dritten Fahrzeugen der anderen Teams sieht es nicht so schlecht aus. Jetzt wollen wir noch eine Menge verbessern."

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: "Robert hat das vorgesehene Programm absolviert. Auch seine Zeiten waren in Ordnung. Nick und Jacques jedoch waren mit der Abstimmung ihrer Autos noch überhaupt nicht zufrieden. Jetzt müssen wir die gesammelten Daten der drei Autos abgleichen, um für das morgige Training die entsprechenden Änderungen vorzunehmen."

Willy Rampf, Technischer Direktor Chassis: "Wir sind mit unserer heutigen Performance nicht zufrieden. Von der Rennvorbereitung konnten wir nur einen Teil abarbeiten, die Balance der Autos stimmt noch nicht. Wir werden uns morgen auf Abstimmung und Reifenvergleich konzentrieren. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns."