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Super Aguri strebt Zielankunft in Monaco an

19. Mai 2006 - 15:38 Uhr

Super Aguri will in Monaco endlich wieder beide Autos im Ziel sehen - Fahrer freuen sich auf das Rennen - Montagny bedankt sich bei Teamchef Aguri Suzuki

Takuma Sato
Das Ziel für Super Aguri in Monaco ist die Zielankunft beider Autos
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem erneut ernüchternden Auftritt in Barcelona, wo der große Rückstand, den Super Aguri nach wie vor auf die Konkurrenz aufweist, besonders deutlich wurde und Franck Montagny zusätzlich in seinem zweiten Rennen für das Team erneut einen Ausfall nach einem technischen Defekt zu beklagen hatte, freut sich das Team nun auf den Saisonhöhepunkt, den in einer Woche anstehenden Grand Prix von Monaco.

"Mechanische Probleme haben unsere Fortschritte gebremst und haben Franck daran gehindert, im vergangenen Rennen in Barcelona das Ziel zu erreichen", erklärt Teamchef Aguri Suzuki. "Ich hatte gehofft, dass wir in Spanien beide Autos ins Ziel bekommen würden, aber wenn beide Autos des Super Aguri F1 Teams am Ende des Grand Prix von Monaco die Ziellinie überqueren, bin ich glücklich."

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Team will aus Fehlern und Defekten lernen

"Wenn beide Autos des Super Aguri F1 Teams am Ende des Grand Prix von Monaco die Ziellinie überqueren, bin ich glücklich."
Aguri Suzuki

Zielankünfte sind für das noch junge Team von entscheidender Bedeutung, um weitere Erfahrungen zu sammeln und den Rückstand auf die Konkurrenz aufholen zu können: "Wir müssen aus den Problemen, die wir erleiden, lernen und dürfen angesichts der Herausforderungen, denen wir gegenüber stehen, niemals aufgeben. Ich freue mich auf die Rückkehr nach Monaco nächste Woche, denn das ist eines meiner Lieblingsrennen auf dem Formel-1-Kalender."

Auch Takuma Sato freut sich bereits auf das Rennen im Fürstentum: "Das ist ein sehr spezielles und einzigartiges Rennen, weil es auf den Straßen von Monaco ausgetragen wird. Die Autos benötigen viel mechanischen Grip, denn die Durchschnittsgeschwindigkeit auf dieser Strecke ist sehr niedrig, und die Straßenoberfläche ist wellig."

Viele Höhenunterschiede

"Auch der ganze Kurs selbst beinhaltet eine Menge Höhenunterschiede, die man auch ganz deutlich erkennen kann, wenn man das Rennen im Fernsehen verfolgt", berichtet der Japaner weiter. "Nach der ersten Kurve geht es im Blindflug einen sehr steilen Hügel hinauf zur Casino-Kurve. Ein steiles abschüssiges Stück bringt uns dann hinunter zur Mirabeau, die schließlich zur Loews-Haarnadel führt, die wahrscheinlich engste Kurve der Formel 1."

"Man verlässt den Tunnel mit 285 km/h, das ist eine unglaubliche Geschwindigkeit, wenn man sich überlegt, dass ich dort mit meinem Straßenauto normalerweise mit 50 km/h unterwegs bin", beschreibt Sato die trotz des engen Kurses teilweise hohen Geschwindigkeiten. "Der Rest der Strecke ist dann flach, beinhaltet aber die sehr schnelle Tabak-Kurve und den Schwimmbad-Kurvenkomplex. Da ich das Rennen im vergangenen Jahr vermisst habe, bin ich sehr aufgeregt und freue mich, in einem Formel-1-Boliden zum Grand Prix zurückzukehren."

Montagny dankbar für das Vertrauen von Teamchef Suzuki

"Ich möchte mich bei Aguri Suzuki für sein Vertrauen in mich bedanken."
Franck Montagny

Neben Sato wird dabei erneut Montagny zum Einsatz kommen, der sich nach dem Rennen in Spanien zunächst über einige freie Tage freute: "Es war gut, nach dem Grand Prix von Spanien eine zehntägige Pause zu haben. Ich konnte mich ein bisschen entspannen, die Fabrik besuchen, um die Jungs dort zu treffen und mich für das Rennen nächste Woche vorbereiten."

Nun blickt der Franzose jedoch auf das Rennen in Monaco voraus und bedankt sich gleichzeitig beim Team für das in ihn gesetzte Vertrauen: "Ich bin sehr erfreut, mit dem Super Aguri F1 Team zu meinem ersten Grand Prix von Monaco zu reisen, und ich möchte mich bei Aguri bedanken, für das Vertrauen in mich, das zu tun. Es wird sicherlich ein hartes Rennen, aber ich freue mich sehr auf das berühmteste Rennen der Saison, und ich bin sehr glücklich, dass ich daran teilnehmen kann."