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Neue Aerodynamik für das Super-Aguri-Team

02. Mai 2006 - 10:51 Uhr

Mit einer überarbeiteten Aerodynamik, neuen Bridgestone-Reifen und Franck Montagny im dritten Auto geht Super Aguri in das fünfte Rennen des Jahres

Takuma Sato
Auf Abwegen: Super Aguri will sich am Nürburgring weiter verbessern
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Weil die Entwicklung des neuen Autos immer weiter nach hinten geschoben wird und der SA05, der auf einem vier Jahre alten Chassis basiert, nicht konkurrenzfähig ist, waren die bisherigen Rennwochenenden für das Super-Aguri-Team bestenfalls Testfahrten unter Grand-Prix-Bedingungen. Langsam fruchten aber die ersten Entwicklungsschritte.

An den Nürburgring kommt die japanische Truppe nicht nur mit einer überarbeiteten Aerodynamik, die allerdings bisher noch nicht erprobt werden konnte, sondern auch mit den neuesten Reifen von Bridgestone und einem dritten Auto: Franck Montagny, in Bahrain und Malaysia schon als Ersatzmann mit von der Partie, konnte als Freitagsfahrer angeheuert werden. Vom Ex-Renault-Testpiloten verspricht man sich gutes Feedback über das Auto.

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Lieber ein Freitagsauto als ein Test

"Wie die meisten Leute wissen, bereiten wir gerade unser neues Auto vor."
Aguri Suzuki

"Wie die meisten Leute wissen, bereiten wir gerade unser neues Auto, den SA06, vor", erklärte Teamchef Aguri Suzuki. "Folglich wäre es angesichts unserer begrenzten Ressourcen sehr schwierig gewesen, vergangene Woche zu testen, also entschieden wir uns dafür, mit Franck Montagny in Deutschland ein drittes Auto einzusetzen, um mehr Daten und Informationen über den SA05 zusammentragen zu können."

"Wir sind froh, Franck wieder an Bord zu haben, denn seine Erfahrung und sein Wissen werden zusätzlich zu den Aussagen von Takuma (Sato; Anm. d. Red.) und Yuji (Ide; Anm. d. Red.) von großem Nutzen für uns sein", so der Japaner weiter. "Das Super-Aguri-Team bekommt außerdem ein neues Aerodynamikpaket und Bridgestone-Reifen für den Europa-Grand-Prix, so dass wir uns auf das nächste herausfordernde Wochenende freuen."

Sato gefällt der Nürburgring "vor allem wegen seines Layouts. Die Strecke ist herausfordernd mit fließenden Highspeed-Kurven und Höhenunterschieden. Ich habe jedenfalls schöne Erinnerungen an hierher - nicht nur aus der Formel 1, sondern auch aus meiner Nachwuchszeit. Die neue Aerodynamik und die neuen Reifen sollten uns in den mittelschnellen und schnellen Kurven helfen, denn dort benötigt man viel Downforce und eine gute Balance", sagte er.

Wetter könnte Super Aguri nach vorne spülen

"Das Rennen findet in diesem Jahr noch früher statt, was wegen des Wetters ein Fragezeichen bedeutet."
Takuma Sato

"Das Rennen findet in diesem Jahr noch früher statt, was wegen des Wetters ein Fragezeichen bedeutet, aber der Nürburgring ist eine großartige Strecke. Dort gibt es immer wieder aufregende Rennen, also blicken wir dem Wochenende erwartungsvoll entgegen. Wir freuen uns, wieder auf die Rennstrecke zu gehen", so Sato weiter.

Teamkollege Ide fügte an: "Ich habe den Nürburgring vor dem Grand Prix von Europa ganz genau studiert, indem ich mir Videos von vergangenen Rennen ansah und versuchte, dabei die Ideallinie zu lernen. Ich freue mich auf das Rennen und kann mich hoffentlich verbessern", gab der 31-Jährige, der wegen mangelnder Leistungen demnächst wieder in seine japanische Heimat zurückgeschickt werden könnte, abschließend zu Protokoll.