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Michelin erkennt keine Bridgestone-Dominanz

08. Mai 2006 - 13:44 Uhr

Von einem Machtwechsel auf dem Reifensektor möchte man bei Michelin nichts wissen - in Barcelona könne das Bild wieder völlig anders aussehen

Nick Shorrock
Nick Shorrock kündigte Verbesserungen im Hause Michelin an
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Kampf auf dem Reifensektor zwischen Michelin und Bridgestone erscheint so ausgeglichen wie seit Jahren nicht mehr. Auf dem Nürburgring hatte Bridgestone dabei klar die Nase vorn, doch daraus lasse sich keine generelle Tendenz ableiten, beteuert man bei Michelin. Beim kommenden Rennen in Barcelona könne es wieder völlig anders aussehen.

Schuld für die eher ernüchternden Leistungen der Michelin-Teams trage auch die Reifenwahl, die für die Bedingungen nicht ideal war. "Der Wind, der vor und während des Rennens wehte, hat wahrscheinlich die Streckenbedingungen verändert", erklärte Michelins Formel-1-Projektleiter Nick Shorrock. "Die Situation glich dann eher der vom Freitag."

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"Grundlegend waren unsere Reifen für dieses Wochenende einfach zu hart", erklärte er der 'Gazzetta dello Sport'. "Das kostete uns etwa eine halbe Sekunde pro Runde. Aber in Spanien werden wir einen neuen Reifentyp mit anderer Mischung einsetzen. Diese neuen Reifen sind ein Ergebnis von Analysen, die wir nach den Problemen in Imola eingeleitet haben. Ich denke, dass sich die Situation wieder zu unseren Gunsten drehen kann."

Die Wiederauferstehung von Bridgestone käme überdies nicht überraschend. "Wir wussten seit dem Winter, dass sich die Situation ändern würde", so Shorrock. "Bridgestone hatte ein starkes Comeback, und das nicht nur wegen der geänderten Reifenregeln."

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