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Familie half Ralf Schumacher über Frust hinweg

09. Mai 2006 - 10:05 Uhr

Am Nürburgring schied Ralf Schumacher mit Motorschaden aus, doch nach einem Abendessen mit Familie und Freunden war der Frust vergessen

Ralf Schumacher
Hat schon schönere Wochenenden erlebt: Ralf Schumacher am Nürburgring
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach einem eher verkorksten Qualifying und einem mäßigen Start in den Grand Prix lag Ralf Schumacher am Nürburgring sicher in den Punkterängen, als wenige Runden vor Schluss sein Toyota-Motor den Geist aufgab. Wenigstens konnte er sich darüber von Familie und Freunden hinwegtrösten lassen.

"Schade, dass ganz zum Schluss des Rennens der Motor nicht standgehalten hat, denn nach einem verpatzten Start kam ich dann doch noch in die Gänge", erklärte er auf seiner Internetseite. "Nachdem ich mich von Red-Bull- und Toro-Rosso-Autos umzingelt fand und kein Rauskommen sah, bin ich eigentlich noch froh, dass ich ohne größeren Schaden davonkam. Ich glaube, es waren Coulthard und Liuzzi, die mich da in die Mangel nahmen. Obwohl ich gleich in Kurve eins nach dem Start rechts und links angefahren wurde, kam ich glimpflich davon."

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"Vier Plätze habe ich am Start verloren, die ich im Laufe meines ersten Stints aufholen konnte. Ich dachte mir, dass wir eine ordentliche Rennpace haben würden - und so kam es auch", so Schumacher. "Es fiel mir leicht, mit den vor mir liegenden Autos mitzuhalten, obwohl ich mehr Sprit an Bord hatte als sie. Einer nach dem anderen mussten meine Kontrahenten an die Box zum Nachtanken. In der Zwischenzeit machte ich mich dann ans Eingemachte und fuhr eine schnelle Runde nach der nächsten. Zum Zeitpunkt meines ersten Stopps fuhr ich auf Platz sechs!"

"Gott sei Dank war Cora auch am Nürburgring und ist mit mir schnell zu David gefahren."
Ralf Schumacher

"Auch mein zweiter Boxenstop verlief sehr gut, ich konnte weitere Plätze gutmachen", berichtete er. "Ein Platz um Position fünf wäre drin gewesen. Leider musste ich mein Rennen aber frühzeitig beenden, als mein Motor streikte. Gott sei Dank war Cora auch am Nürburgring und ist mit mir schnell zu David (Sohn; Anm. d. Red.) gefahren. Ein Abendessen mit Familie und Freunden hat mich das unbefriedigende Resultat dann schon fast vergessen lassen."

Und weiter: "Mit Cora hatte ich am Samstag dann noch richtig viel Spaß, als ich sie auf eine Taxifahrt auf dem Nürburgring mitgenommen habe. Toyota hat uns auch ein sehr unterhaltsames und schnelles Auto zur Verfügung gestellt. Für die Fahrt durften wir den 99er WM-Toyota-Corolla-WRC nehmen", sagte der in Österreich lebende Deutsche.

"Diese Woche geht es nach Barcelona zum Großen Preis von Spanien. Barcelona ist die Rennstrecke, wo die meisten Teams die meisten Testkilometer hinter sich bringen. Wir kennen sie alle sehr gut und wissen genau, wie ein Auto abzustimmen ist, um dort schnell zu sein. Ich hoffe in Barcelona ein gutes Resultat einfahren zu können, damit wir mit weiteren Punkten unsere Position in der Weltmeisterschaft kräftigen können", fügte Schumacher abschließend an.

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