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De Ferran nimmt Honda-Fahrer in Schutz
Die ernüchternden Ergebnisse in den ersten Saisonrennen liegen im Honda RA106 begründet, den Fahrern könne man keinen Vorwurf machen
(Motorsport-Total.com) - Mit Vorfreude blickte Honda im Winter auf den Saisonbeginn, doch anstatt der großen Erfolgswelle musste die Teamführung wieder einmal erklären, warum man den eigenen, hoch gesteckten Anforderungen nicht gerecht wurde. Vom anvisierten, aus eigener Kraft errungenen Sieg ist man noch weit entfernt. Rubens Barrichello und Jenson Button würden daran aber keine Schuld tragen.
"Die Fahrer sind nicht unser Problem, das möchte ich klarstellen", so der Gil de Ferran, der Sportliche Leiter des Teams, gegenüber 'Autosprint'. "Das Auto ist unter Rennbedingungen einfach nicht schnell genug. Ich denke nicht, dass andere Fahrer im selben Auto bessere Ergebnisse eingefahren hätten."

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Vielmehr sieht er die derzeitigen Honda-Piloten als eine der besten Fahrerpaarungen der Formel 1 an. "Ich denke noch immer, dass Barrichello und Button eines der besten Paare der Formel 1 sind", erklärte er. "Barrichello ging durch eine Anpassungsphase mit dem Team, aber in den vergangenen Grands Prix war seine Leistung perfekt."
"Er musste sich an die Reifen anpassen, an die Art, wie die Bremsen funktionieren, das waren keine Ausreden, sondern genaue technische Wahrheiten, mit denen ein Fahrer zurechtkommen muss", so der Brasilianer. "Einige finden eine Lösung vielleicht in nur fünf Minuten, andere brauchen mehr Zeit dazu."
Insofern möchte de Ferran auch nichts von einem "Barrichello-Problem" wissen. "Das ist doch ein eher von außen konstruiertes Drama", erklärte er. "Wenn ich mit ihm rede, dann ist er immer noch dieselbe Person, die ich noch aus der Formel 3 kenne, obschon er nun mehr als 200 Grands Prix bestritten hat. Die Formel 1 genießt in seinem Leben noch immer Priorität."










