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Berger: "Die Messlatte ist nach wie vor Renault"

06. Mai 2006 - 16:59 Uhr

Der Österreicher im Interview über die Qualifikation seines Teams, das Pech von Christian Klien und das aktuelle Kräfteverhältnis in der Formel 1

Gerhard Berger mit Willi Weber
Gerhard Berger im Gespräch mit Schumacher-Manager Willi Weber
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Sind sie mit der Qualifikation hier auf dem Nürburgring zufrieden, immerhin ist Vitantonio Liuzzi 16.?"
Gerhard Berger: "Ja, dies ist das Maximum, das wir erreichen können. Der Vitantonio hat wie schon in Imola eine sehr gute Runde hin bekommen. Er hatte dann noch einen Satz neuer Reifen, mit dem er sich verbessern wollte, um sich vielleicht noch den Nick Heidfeld zu schnappen. Das hat dann nicht ganz funktioniert. Somit hat der Vitantonio das Optimum aus dem Potenzial geschöpft."

"Bei Scott Speed war es etwas schwieriger, er ist aus der zweiten Truppe herausgeflogen. Er ist natürlich ein relativ junger und unerfahrener Fahrer, der etwas zu kämpfen hat, den Rhythmus zu finden. Das war nicht ganz optimal, aber auch nicht schlecht."

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Frage: "Haben sie etwas mitbekommen von dem Pech, das Christian Klien hatte?"
Berger: "Nein. Ich habe nur anhand der Startaufstellung gesehen, dass er ein Problem gehabt haben muss."

Frage: "Es hat auf seiner schnellsten Runde dieses Problem mit der roten Flagge gegeben..."
Berger: "Dieses Problem hatte der Scott auch gehabt, er war während der roten Flagge genauso draußen. Er hat da leider seine Runde nicht nützen können."

Frage: "Was sagen sie zu den Kräfteverhältnissen vorne? Alonso hat nun doch zurückschlagen können, aber Ferrari hat zumindest mitgehalten, oder?"
Berger: "Wie ich schon vorhergesagt habe, Ferrari hat definitiv aufgeholt. Aber die Messlatte ist nach wie vor Renault."