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13 Jahre nach Ayrton: Bruno Senna in Monaco

1993 hat Ayrton Senna seinen letzten Grand Prix von Monaco bestritten - 13 Jahre später kehrt sein Neffe Bruno als Rennfahrer dorthin zurück

Viviane und Bruno Senna
Nachwuchstalent Bruno Senna mit seiner Mutter Viviane, Ayrtons Schwester
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Alain Prost hin, Michael Schumacher her: Ayrton Senna ist der unbestrittene König von Monaco! Der Brasilianer gewann den klassischen Grand Prix im kleinen Fürstentum an der Cote d'Azur zwischen 1987 und 1993 insgesamt sechsmal und ist damit alleiniger Rekordhalter. Doch nicht nur deswegen ist aus dieser Formel-1-Lovestory ein geschichtsträchtiger Mythos entstanden.

1988 hatte Senna im Qualifying ein einschneidendes Erlebnis, als er allen auf und davon fuhr - der zweitplatzierte Prost hatte 1,4, Gerhard Berger auf Platz drei 2,6 Sekunden Rückstand - und dabei in einen tranceartigen Zustand entglitt, in dem er sich fühlte wie in einer Spirale, ehe er wieder aufwachte und erschrocken feststellte, wie nahe er in jenen Runden dem absoluten Limit gekommen war. Im Rennen schmiss er dann tags darauf einen sicher scheinenden Sieg in die Mauer.

Senna in Monaco: Rückkehr eines Mythos'

1992 dann das dramatische Finale, als der überlegen führende Nigel Mansell unerwartet an die Box kommen musste und nur wenige Sekunden hinter Senna wieder auf die Strecke kam. Der Williams-Renault-Pilot - damals unterwegs zu seinem einzigen WM-Titel - hatte frische Reifen und versuchte alles, um vielleicht doch noch am Brasilianer im McLaren-Honda vorbeigehen zu können, doch dieser verteidigte sich fehlerlos und feierte einen seiner spektakulärsten Siege.

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13 Jahre nach Sennas letztem Triumph in Monaco wird dieses Jahr wieder der Name der 1994 verstorbenen Rennlegende in den Starterlisten aufscheinen: Sein Neffe Bruno, derzeit Gesamtführender der Britischen Formel 3 und auf dem besten Weg in die Königsklasse des Motorsports, wird im Porsche-Michelin-Supercup das Auto des Gastfahrers pilotieren. So kann er den Stadtkurs schon mal aus der Cockpitperspektive kennen lernen.

Berger fädelte den Gaststart für Senna ein

"Ein Sieg wäre schon ein Bonus."
Bruno Senna

Senna: "Ich traf in Melbourne Gerhard Berger. Wir unterhielten uns darüber, dass es schade sei, dass dieses Jahr kein Formel-3-Rennen in Monaco gefahren wird. Er sagte, dass er vielleicht etwas einfädeln könnte, damit ich den VIP-Porsche fahren darf - und das ist ihm gelungen! Ich werde alles geben, um das bestmögliche Resultat zu erreichen, aber ein Sieg wäre schon eher ein Bonus. Ich fahre in erster Linie hin, um die Strecke zu verinnerlichen", so der 22-Jährige.

Der Kontakt zu Berger ist übrigens nicht zufällig entstanden: Der Österreicher war einer der besten Freunde von Sennas verstorbenem Onkel und ist auf Wunsch von Viviane, Ayrtons Schwester und Brunos Mutter, als Berater für Senna jun. tätig. Derzeit kümmert sich in erster Linie Brunos Schwester Bianca um die neue Senna-Karriere, doch schon bald soll ein richtiger Manager her - Berger gilt neben Julian Jakobi und David Robertson als eher unwahrscheinlicher Kandidat.

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